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1 (1923) Lobgesänge und Psalmen : Übertragungen der griechisch-katholischen Dichter des I. bis V. Jahrhunderts
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Noch der sühne froh bei stierefällenden spendenOpferblut zu vergiessen, ein Sinnbild unterer busse,Noch mit fettigem opferdampf fleischzehrender flammenUnd mit blutigem rauch des äthers glänz zu besudeln:Sondern froh im frommen sinn von reinen gedanken,Schenkender liebe froh und immergebender händeGing der ruf an uns mit lieblichen psalmen zu preisenUnd mit würdigem sang dich unvergängliches wesenDich o Gott den Schöpfer des alls den wahren und weisen.

VI

W enn einst Salomons tempel stürzt auf heiligem

gründeVon barbarischer schar der erzgepanzerten männerNiedergebrannt, es ziehn die Hebräer alle vom herdeIrrend ausgeplündert — und die eine fülle von unkrautMischen unter den weizen, dann wütet wilde empörungUnter den menschen, und laut weil sie den frevel be-gingenWeinen über einander die schwergezüchtigten Städte:Denn sie tragen den zorn des grossen Gottes im schoosse.

VII

W eh all denen die dann den tag der leere erleben:Schwärzeste finsternis bedeckt das unendliche weltallDeckt den morgen und abend die mitternacht und den

mittag.Dann ja dann wird ein mächtiger ström von loderndem

feuerFliessen vom himmel herab und die ganze Schöpfung

verzehren

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