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1 (1923) Lobgesänge und Psalmen : Übertragungen der griechisch-katholischen Dichter des I. bis V. Jahrhunderts
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zianz die Dichtung gegen die eiferer der welt-flucht, wollte ich durch sie meine maasslosigkeitfesseln, dann durch kunst der Jugend das bittereder geböte versüssen und sie zum höheren leiten,durch sie wetteifern mit dem gesang der heidenund endlich einem greisen schwane gleich mirdurch der flügel pfeifentöne nicht einen trauer-gesang sondern einen tröstenden auszugshym-nus zusprechen lassen. Denn schon die apostelhatten ja jubellieder und lobgesänge zu Gottemporgesendet und Paulus zu geistlichen psal-men, hymnen und öden ermuntert. Plinius undLukian wissen im zweiten Jahrhundert, dass dieChristen im wechselgesang ihrem Gotte lobliedersingen. „Mann für mann werdet zum chore"rief Ignatius von Antiochien den Ephesern zu„damit ihr in eintracht zusammenstimmend undeinmütig anhebend Gottes lied aus einem mundelobsinget durch Jesus Christus dem vater." Ter-tullian will die jüngeren durch den gesang heiligerlieder erproben wie sie vom weine des geistesgetrunken hätten oder er fordert, das gewandelteopfer ins geistige umdeutend, von den seinen„das Opferlamm das von ganzem herzen geweiht,

2 Wolters, Lobgesänge j_