89§. 116.Um den letzgedachten wichtigen Zweck, auf den sichmeine sämmtliche Ideen in dieser Schrift concentriren,noch mehr zu erreichen, würde auch eine strengereAufsicht auf das dienstlos, herumtretende Gesinde,und überhaupt auf jene Weibsleute zu empfehlen seyn,welche Feindinnen der Arbeit, und Freundinnen desMüßiggangs seyn, welche leben und oft recht gut le-ben, und dabey ganz prächtig gekleidet sind, ohne einensoliden ehrbaren Nahrungszweig mit Wahrheit ange-ben zu können. Das heimliche Künstchen, womit dieseArt Leute sich beschäftigen, ist leicht zu errathen. Esist eine unverkennbare Wahrheit, daß nichts so sehrals ein müßiges, faules Leben, den Reitz zu fleischli-chen Lüsten, besonders dann zur Folge habe, wenndabey nahrhafte Speise und Trank genossen wird; beykeiner Lebensart ist der Staat in größerer Gefahr zuerleben, daß Verbrechen auf Verbrechen werden ge-häuft werden, als bey jener, wobey die Geistes- so-wohl als körperliche Kräfte, außer Thätigkeit belassenwerden; Weichlichkeit und Wollust sind in der Regeldie ersten Folgen eines solchen Lebens.§. 117.Wenn bey den müßig umherwandelnden DirnenSchwangerschaften eintreten, so ist die augenschein-lichste Gefahr obhänden, daß die Frucht entweder garnicht zur Reife kömmt, oder daß das gebohrne Kindbald
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Mittel und Vorschläge wodurch ... dem Verbrechen des Kindermordes vorgebeugt ... werden würde ...
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89
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