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2 (1912) Biographische Nachträge und Ergänzungen. Zusammenfassende Darst. Matrikeltext 1646 - 1695
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1595—1596. 1065

stoph Raßler, Stiefbruder von 1566, 162; Dr. iur. utr.,bisch. Konstanzischer Advokat, t 1635. Kindler 3, 340.

— 74. Eitel Dietr. v. Geramingen zu Mühlhausen, SohnJob. Jakobs und der Barb. v. Breitenlandenberg, Pfleger zuMarktoberdorf 1614—23 (f). Schröder, B. A. 7, 345. —82. Mart. Rapp, Pr. 1600, Kapl. in Babenhausen, 1605 bis1635 (f), Pfr. in Ronsberg. Sontheimer 10 f. — 115. Joh.Gg. Frhr. v. Tannberg, vielleicht = Gg. v. T., Frhr. zuAurolzmünster und Offenburg, herzogl. bayer. Pfleger undHauptmann zu Landau, ■f 1623. Ferchl 444. — 116. Jak.v. Wem au, Bruder von 1592, 22; geb. 1587. f als kais.Hauptmann an seinen Verwundungen. St. — 120. EinSeb. Burkhardt war Pfr. in Oberschöneberg 1619—27.Sein Nacbfolger nennt ihn Dilinganus, nach der Matrikelist er allerdings aus Donzdorf, aber vielleicht ist die Fa-milie später nach Dillingen übersiedelt. — 124. Ferd. Schil-dere r v. Lachen, Sohn Wilhelms und der Anna Elise v.Leonrod. f ledig. Humbracht T. 244. — 137. Joh. Wag-ner aus Eck (Kap. Ottobeuren), Pr. 1601. Sontheimer 92.

— 159. P. Joh. Stephani aus Waldsee im Kloster Peters-hausen, geb. 1575, Prof. 1593, Pr. 1602, zum Abt erw. 1605,■f in der Propstei Klingenzeil 4. Apr. 1631, dort auch be-graben. Unter diesem Abte legte man den Neoprofesseneinen neuen Namen bei. Lindner, Petershausen 5. — 210.Markus Cuniläus (Kühner) aus Memmingen, Pr. 1598.Sontheimer 202. —■ 215. Paul Stiem er (Steiner, Stirner)aus dem Kloster Langheim, trat mit seinem Ordensgenos-sen Pet. Schönfelder (1594, 53) in das Germanikuin. Stein-huber II. 403 (wo er Stetner heißt). Er war um das Jahr1573 in Staffelstein geboren, pastorierte später als Leut-priester (Plebanus) in Isling und starb 1618. Cistercienser-Chronik 24. J. (1912) 206.

1596, 10. 12. F. Joh. Marq. v. Herb st heim undF. Joh. Konr. v. Hai deck, beide aus dem Stifte Kemp-ten. Auf diese bezieht sich wohl, was Haggenmüller (B..2S. 110) berichtet: Im Auftrage des Papstes erschien derNuntius Graf Portia in der Abtei zu Kempten, um dieverfallene Disziplin wieder herzustellen. In den zu diesemZweck am 25. März 1595 erlassenen Vorschriften wurdeu. a. bestimmt: »Die 3 jüngeren Mönche, welche bisherzu Bruntrut studierten, sollten zurückgerufen und zu bes-serem Fortgang nach Dillingon geschickt werden«. — 23.Joh. Seb. v. Herbstheim, Sohn Sebastians, geb. 1577 inKonstanz; Hauptmann. Kindler 2, 39. — 24. Gg. Dietr.