75Leute von dieſer ungläubigen Gattungbeschäftigen sich in ihrem Schulunterrichte blosmit der Sinnenwelt, und mit jenem, was indiesem zeitlichen Leben anwendbar und genuß-bar ist. — Und ob sie auch gleichwohl hieund da so Etwas von dem Geisterreiche, vomewigen Leben, von der Unsterblichkeit mensch-licher Seele u. s. w. miteinstreuen, so ge-schieht dieses aus keinem andern Zwecke, alsnur um die Einfalt zu täuschen, und ihreTrügschlüsse damit zu bemänteln. — Wennman das Gift mit Hönig vermengt, dannwird es desto süßer eingenommen.S. 185. fügt der Verfasser das folgendehinzu:„Gegenwärtige Betrachtung (über dieReligionslehre) ließe sich noch mit einer Psy-chologischen (über die Seelenlehre) Un-tersuchung über die Nothwendigkeit erwei-tern: daß erst die untergeordneten Seelen-kräfte, das Wahrnehmungs⸗Vorſtellungs-und Empfindungs=Vermögen, das Gedächt-niß, die Einbildungskraft, der Verstandmit geeignetem Stoffe versehen seyn müs-sen, das heißt mit richtigen Begriffen in An-ſehung alles deſſen, was den Menſchen amnächsten angeht, und in seinen gewöhnlichenVer⸗
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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75
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