57mens gewünscht: mit der Sittenlehre denAnfang zu machen. — Es ist aber ein mäch-tiger Unterschied: den Unterricht in Glau-benssachen ganz aus den Schulen verban-nen wollen — und zwischen der Aeusserungeines Wunsches: man möchte mit der Sit-tenlehre anfangen.Lasset uns aber sehen, ob der große Cle-mens den heutigen philosophischen Glaubens-fegern günstig sey, und ob sie sich auf ihnmit Grunde und Wahrheit beziehen können?Titus Flavius Clemens war einAthenienser. Man nennte ihn den Clemensvon Alexandrien, weil er sich in dieserStadt lange Zeit aufgehalten hat. Anfangswar er ein heidniſcher Weltweiſe,und sogar das Haupt einer berufenen, indiesem Orte errichteten Schule. — Aus Ue-berzeugung gienge er in der Folge vomHeidenthume zum Christenthume über.Von seinen Schriften ist nichts auf unsereZeiten gekommen, als: ſeine Rede andie Griechen — ſein Pedagog — undseine Stromata oder Sammlungen.In ſeiner Rede an die Griechen(sie waren Heiden) verkündigt er ihnen denwah.D 5
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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57
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