einräumen wollen. — Wenn der ganze Menſchnur aus lauter zusammengefügten materiali-schen Theilchen bestehen sollte; so hätte esmit der menschlichen Vernunft das nämlicheVerhältniß. — Wer wird aber so unsinnigseyn, daß er sich mit einer blos materiel-len, zusammengepflochtenen Vernunft brüstenund großmachen wolle? — Dieß hieße eigent-lich die Würde der Menschheit, welche der Verfasser sonst bis an die Sterne er-hebt, bis zum Staube erniedrigen. —.Es wird nicht unangenehm seyn, überdie Uneinigkeit der Philosophen in Betrefder menschlichen Seele den launigten, vomHeidenthume zum Christenthume übergegan-genen Philoſoph Hermias in ſeiner Schrift:die geneckten Philoſophen zu verneh-men, wo ersagt: „Fragt man sie, was dieSeele ist, so sagt uns Demokrit, sie seyein Feuer. Die Stoicker nennen sie eineluftige Substanz. Heraklit eine Bewegung;und Hippon ein Zeugungswasser. Nach demCritias ist sie Blut; nach dem Dinarkuseine Harmonie. Die eine behaupten, die Seeleſey eine Ausdünſtung, eine Kraft, welche vonden Gestirnen abträufelt; die andern machenein Element der Elemente eine sogenannteMonade aus ihr. Himmel welch ein Wirr-war
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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44
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