41heit von dem Daseyn des Gegenstandes, aufwelchen diese göttlichen Tugenden unmittelbargerichtet ſind. — Im erſten Theile ha-ben wir auch vernommen, daß die Naturali-sten diese Tugenden durch blosen Unterricht,ohne einen göttlichen Einfluß von obenherab,in dem Menschen erzeugen wollen; — obschondiese Lehre schon längst von der Kirche ver-dammt worden ist. — Ueber dieses wissen wireben auch aus dem Vorigen, daß diese HerrenNaturalisten, als welche nur ein einziges in-neres Gut, nämlich die Geistesfreyheitanerkennen wollen, den Glauben, die Hoffnungund die Liebe, diese drey göttlichen Tugenden,zum Aussenwerk hingewiesen, und allsoaus der Reihe des innern Gutes des Men-ſchen weggeſtrichen haben.5/7Da übrigenes sich der Verfasser unterziehtzu ſagen: „Glaube, Hoffnung und Liebe wer-den die edlern Theile ihres Wesensdurchströmen“ und da er selbst hinzusetzt:„dieser Ausdruck lautet schwärmerisch;muß ich hinzusetzen, daß er noch obendar-auf materialistisch und gottlos laute,und daß der Gedanke davon wahren Unsinnenthalte. — Denn Glaube, Hoffnung und Lie-
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2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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