wollte, so richteten sie endlich ihren Gesichts-punkt hauptsächlich auf die noch zärtere undempfänglichere Jugend, in der vollen Hoff-nung, wenn sie diese einmal mit ihren trübenAufgaben umwölkt und betaumelt hätten, soließen sich wenigstens für die Zukunft im Ge-biete der Geistesfreyheit, d. h. in derungebundenen Freyheit zu denken und zuhandeln wie man immer wolle, so wie in derGleichheit aller Stände ohne Ausnahme, grö-ßere, ja wohl allgemeine Vorschritte machen.Länger als ein halbes Jahrhundert hin-durch wurden auch in unserm Deutschlandenicht allein in geheimen Klubs, sondern auchin offenen Lesegesellschaften zweckmäßige Anla-gen und Versuche zur Erreichung und Erfül-lung dieses Planes veranstaltet: man schicktesogar in die halbe Welt Emissarien aus, umdiesen verderblichen Secktengeist zu verbreiten,und in allen Orten zu realisiren.Solche Leute versuchen und wenden zwaralles mögliche an, um ihren Zweck zu erreichen-und ihre Grundsätze geltend zu machen; nichts-deſtoweniger können ſie den angehoften Bey-fall noch nicht erzwingen: sie werden auchin christlichen Gegenden noch mit manchenHindernissen zu kämpfen haben, ehe sie daswahre
Druckschrift
2 (1804) Widerlegung des von dem Professor Joseph Schram ohnlängst herausgegebenen Buches
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Seite
8
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