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Sulmora: Tochter Cuthullins : ein Drama in 5 Aufz.
Entstehung
Seite
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Aufzug I.

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Herz. Er ist wie der heftige Windstofs, derdurch die Thäler von Sala dahinstürzt, und diebejahrten Eichen in seiner Wuth mit sich fortreifst. Wermer! ich fürchte seinen Zorn.Sein tobendes Herz weisagt mir Unheil.

Wermeh.

Wer kann die schnellen Flügel der Zeitbinden? Wer die Flucht des Orkans hemmen?Wer kann den schrecklichbrüllenden Ozeanstillen? Unbezwingbarer sind die Leidenschaf-ten der Menschen, als die Flügel der Zeit, alsdie Flucht des Orkans und das Brüllen des Mee-res. Aber, Caril, uns soll die Liebe verbin-den! Fern sey von uns der Hafs unserer Füh-rer! — Die Welt mag in Staub vergehen; dieSterne mögen von dem Himmel stürzen; ja!die Himmel selbst mögen in Trümmer dahinschwinden! So wird doch die Tugend der Zeittrotzen, und unvergänglich wie die Ewigkeit seyn.

(Ende des er »ren Aufzug«. )

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