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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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1118
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Freie Aemter.

Überseche», vnd die »it Innwffc» j aly obstnll halte» thette, die vnd dieselben solle» alsidan widerinnb I» Hochbcstimpter unser gnedige»Herren vnd ober» pe» v»d vngnad sta», onch witterer Ircr straff erwarte», vnd bisse Ir gnedige ucrzeichung sy »»Hit weder schirme»,decke» »och behelffe», sonder allein den Jenigc», so sich harin > gehorsam vnd gesölgig halte» vnd erzeigen, gntt, Crefftig vnd bestendigsy» vnd blybe», Bnd damit hochcrneniptc unsere gnedige» Herren vnd ober» wüsten mögint, »ist was gedingen, mich wellichermasse»sy v»j> bisse straff verzeige» vnd »achglasscn, haben wir Ine» bist Jemerwerende vcrZ schreibnng zn Händen gestelt, vnd z» rechtemwarem vrkunth vnd gezügnnh mit flissigem ernst vndcrtenig hierz» erbethen de» Hochwnrdigcn vnd Geistlichen Herren Hern HieronimnSAbbtc des Gohhny Mnry, vnch den ^rvmnic», Ecrenvestcn vnd weisen Her» Jacob Im Hoff, des ratls zu Vry j der zit Landtvvgt o»Freyen Emptern des ErgvnwS, vnsere gnedige» vnd günstigen lieben Herren, das sy Ire eigne Jnsigell für vnS vnd all vnser nachkome»ldoch Inen allen, Iren erben vnd nachkamen In alwcg vnvcrgriffcnlich vnd one schaden) öffentlich hencien lassen an bissen» s brieffDer geben ist »ff mentag den vierten tag Weynmonats, Im Iar alß man von der gcpnrt Cristi Jesu vnsers lieben Herren erlöstesvnd selligmacherS gcpnrl zellet, Tnssent. Fünffhnndert. Sechhig vnd acht Iar.

Gebhnrt Hegner, Landtschriber In freygen empterndes ergonws, vnd schriber de« Gotzhuh Muri.

t Märchen

Art Sd5. (l55li>. Luecrn soll einen Tag für Aufrichtung des bei Baldegg umgefallenen MarchstcinSansezen und dem Landvogt davon Mittheilung machen. Absch. I I. g. (1568). Da in der Ehr-

losen zwischen den Freien Acmtcrn und St. Michclsamt ein Marchstcin zerbrochen ist, so soll in Gegen-wart des Landvogts und Abgeordneter von Lncern ein neuer mit beider Obrigkeiten Wappen versehenerwieder dorthin gesezt werden. Absch. 188. 6. ZS. (1578). Auftrag zur Wiedcraufrichtung von umge-fallenen Marchsteineu zwischen den Freieil Aemtern uild den lneernerischen Aemtern Rothenburg undSt. Michelöamt. (S. d. Absch. 427. 6.). - .Ztt. (1574). Burkhard voil Hallwyl berichtet: Ed haben diezwei Gemeinden Seengen und Sarmenstorf bisher einen gemeinsameil Waidgang gehabt; nun aber habelezterc zwei Einsänge im Langenmoos und in Sccwlen, die sonst zum gemeinen Waidgang gehört hat-ten, eingeschlagen; er bitte dieses in den Abschied zu nehmen, weil es zugleich auch die Landmarch be-treffe. Absch. 486. ct. 57 (1588). Sobald der Landvogt sich mit dem Bogt von Lcnzburg über eine»Tag zu Berichtigung der Landmarchen verständigt hat, solidem alt-Landvogt Hauptmann Joseph Amrhh»Kenntniß davon gegeben werden. Absch. »57. u. 5« Bern soll den Landvogt der Grafschaft Lenj-burg allweisen, daß er im Verein mit Junker Burkhard von Hallwyl, Hauptmann Joseph Amrhyn n»ddem Landvogt in den Freien Aemtern die Landmarchen zwischen der Grafschaft Lenzburg und den Freie»Aemtern bereinige Absch. »»5. l. 5k» (1586). In Betreff der streitigen Landmarchen zwischen de»Freien Aemtern und dem Junker von Hallwyl wird an Bern geschrieben, es möchte auf den bestimmte»Tag Gesandte abordnen und auch Zürich dazu einladen. Absch. 752. I.

k Lchensachen

Art. <»<>. (1567). Alt-Landvogt Tammann von Lucern macht Anzug, daß vielerlei fremdes Volk i»die Freien Aemter ziehe, sich da niederlasse und die gebornen Einsaßen bei Fragen über Wun und Waid'Holz und Feld überstimme, ferner daß der Eidgenossen Lehengüter daselbst zerstükelt wordeil, was spät^

Nachtheil bringen möchte Wird all instruoncluin genommen. Absch. 288. oo. <»I. (1585). Das

Gesuch des Landau,maunö von Pro von Uri, man möchte ihn bei seinen Lehen und seineu Rechten >»den Freien Aemtern bleiben lassen, wird ml roloroinlum genommen. Absch. 6W g.