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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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1039
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Thurgau

1»3l)

schreibet HauS Bodmer, vor, daß die Zusäzer beider Parteien, weil diese doch den Streithandel am bestenkennen, zusammentreten und gütliche Mittel vorschlagen, oder daß, wenn diese dazu keine Vollmachthaben, jede Partei einige Männer beauftragen möchte, annehmbare Artikel ausfindig zu macheu, auf daßendlich der Streit auf irgend eine Weise beseitiget werde, ES wird nun gegen Bodmer die Geneigtheitausgesprochen, ihn oder andere gern anhören zu wollen, was sie für Anträge oder Vorschläge bringen,Schaffhausen wird schließlich ersucht, bis zum 12, Januar (1574) sich zu entschließen, ob und welchem vonallen Vorschlägen beitrete, und dieses so bald möglich dem gemeinen Schreiber, zur Kenntuißgabe andie VlII Orte, mitzuthcileu, Absch, 429. Ä37. (1574), Nach Abhörung der von den Gesandten dervier Schiedorte gestellten Mittel betreffend die Anstände wegen des Klosters Paradies stimmen Lucern,Nidwalden und Zug dahin, daß man der Ruhe und Einigkeit zu lieb dieselben annehmen möchte; Uri,Schwhz und Obwalden dagegen haben nur Vollmacht anzuhören und zu referieren, und nehmen denVorschlag in den Abschied, Sie werden ersucht, ihre Antwort beförderlichst nach Lucern zu schikenAbsch, 493, 1». Ä38. Nach Abhörung der von den vier unparteiischen Orten auf lezter TagsazungZu Baden vorgelegten Vorschläge zu Berichtigung des Spans wegen deS Klosters Paradies, sowie dervon Schaffhausen darüber eingelangten Antwort wird beschlossen, von den gestellten Mitteln nicht ab-gehen zu wollen, dagegen den Ausdrukmit dem ihren" in dem darin vorkommenden Artikel,daß diedou Schaffhausen mit dem dritten Thcil, so ihnen zugetheilt, schalten und walten mögen, als mit demihren", auszulassen oder in anderer Form zu stellen. Ferner wird beschlossen, daß, weil die von Schaff-hausen gar keine Gerechtigkeit am Gotteshaus St, Katharincnthal zu Dießenhofen bestzcn, ihnen nichtgestattet werden soll, sich daselbst Rechte anzumaßen, Uri stimmt nicht dazu und nimmt es in den Abschied,Jeder Gesandte soll diesen Handel an seine Obern bringen, damit diese auf künftige Tagsazung zu Badenharüber instruieren, Absch. 435, a. 4139. Auf das von den V katholischen Orten an Bern erlasseneBegehren, es möchte auf seinen Antheil au den Einkünften des Klosters Paradies für die zwei folgen-ben Jahre verzichten, damit das Gotteshaus die nöthigen Bauten herzustellen vermöge, antwortet Bern,haß man ihm zuvor melden möchte, worin sein Antheil bestehe, Die Antwort wird jedem Gesandtenabschriftlich mitgctheilt, damit jedes Ort auf künftige Tagleistung darüber instruiere. Dem Vogt zu Pa-radies wird anbefohlen, während dieser zwei Jahre Holz, Steine und anderes zum Bau uöthige zurüstenZu lassen und so bald möglich zu berichten, ob die von Schaffhausen des Gotteshauses Urbare, Rödelund Briese ihm überliefert haben oder nicht, Absch. 451. k. Äkv. (1575), Der Vogt des Klostersiegt Rechnung über seine Verwaltung ab, Zürich berichtet nun, daß Bern seinen Antheil an diesemKloster an Schaffhausen abgetreten habe, (Vertrag v, 13. Mai,). Glarus wünscht zu wissen, wie die anhas Kloster verwendeten Kosten jedem Ort vergütet würden, um sich erklären zu können, ob es seinenAntheil hcrausbegchre», oder ob es bei der Mehrheit der Orte bleiben wolle. Da jedoch noch andereAnstände in Betreff dieses Klosters zwischen den sieben Orten und Schaffhauscn walten, soll jedesauf den 17. August Gesandte dahin abordnen, um selbe zu berichtigen. (Thcilung der Güter,Einkünfte, Zehnten u, s, w. des Klosters, «I, <1, 15. Juni, Bernerexcmplar; toi. 4lU,), Und weilhie Landammänner Abhberg und Hässi sich wegen anderer Geschäfte ohnehin in das Thurgau ver-fügen werden, sollen sie bei diesem Anlaß auch beim Kloster Paradies vorkehren und dann am Sonn-tag darauf zu Constanz sich einfinden, Absch, 465, n. Jeder Gesandte soll an seine Obernreferiere», was die von Schaffhauscn in Betreff des Spans wegen des Klosters Paradies geschrieben