1585
'wallt haben, vnns von Genff. Bürger-meister. Rath vnnd Bürger, oder vnn,crn Burgermeister vnnd Rath besonnder. vmb Hilst zumannen; Vnndo en wir >e,c en von Genff dein oder den- j selben, so solliche niannung thund. so bald die geschechcn,vnverzogenl.ch vnnd ohne w.derrcd mitt vnnscrcn Lhben, gut vnnd macht, die wir dann gehaben mögend,zu Inen den mannenden, oder an die ort, dahin wir geforderet werdent. zücken. Inen beholffen vnndberathen shn vnd j verhelffcn. Ire shgend schedigen, vnnd darzu vnnser bests vn.id wegsts zcthnnd. °lsob dic sach vnn,er eigen werc. gethrüwlich vnnd ohn alle gcferd; Vnnd sölliche Hilst, rcttung vnnd Zu-zug Nambl.ch zu halbem kosten Inn vnnser der Statt Genff. vnnd den übrigen halb- > en thcil I"'-vn,. er der vorgenannten beiden Stetten costen beschechen. vngefharlich^ Were onch, das die obgenannte»v-rnsere Ghdtgnostcn von Genff dehe.n.st mitt Jcmma.ld, wer der werc. von Jrer Statt. Herrschafftc".Guchten, landen, luthen oder ! guctcren wegen, so Inen diser Zhth zugehörig sind, wider recht vnndb.ll gke.t m.tt kr.eg angefochten, beleidiget, geschediget oder mit einichcm anndern gwallt. freffel oder n.ut-w.ll angriffen, überfallen, beleidiget oder gelezt vnnd vnnser Hilff nothurfftig shn wurden, j Mögendvnns dassclb.g durch bottcn oder br.cf Inn vnnsere Rath verkünden vnnd zuwüssen thun; Alsdann söllendu. die vorgenannten von Zürich vnnd Bern, obgenannten vnnseren Ehdtgnossen von Genff vnnsettHilf vnverzogenl.ch zusennden vnnd Inen mitt guten j trüwen beholffen vnnd berathen syn vnnd sh bddem Iren, als obstadt. schützen, schirmmen vnnd handthaben; Da wir die beid Stett Zürich vnnd Bern,glyck^fals wie sy vnnser Ehdtgnossen von Genff. gegen vnns den halben kriegs- vi.nd Reyfeosten vff,al Ehdtgnossen von Genff den anndern ald übrigen kosten vnns
alen sollend; Vnnd w.e v.l Jeder Zhth Jedes Ort dem anndern zu hilff znsenndet das w ru allenhe.len achtend nach gstalltsamme der fach ehrlich vnnd billich syg, daran soll Jeder !h^ e!n vernüg-'-habem Od I aber ,.ch fugte. das w.r von Genff vnvcrschenlich fhcntlich überfallen, mitt roub oder br°ndbeschcd.get oder ,onst annderer wyß angegriffen wurdint. Mögend wir vunscrm fhgend schneller hltr.ngen vnnd nachylen vnnd vnns der gegenweer gebruchen zu vnnscrm beschirm, j onch den, vnnsern^uzckommcn, vnnd demnach Wyler m.tt der obgenampten vnnserer Ehdtgnossen rath handle,, one geve^Wenn ouch fach Ist, das „ch kr.eg erheben vnnd wir von beiden theilen mitt cinannderen darhn züche»-vnnd man sold gibt oder durch , ein glücklichen stz etwas eroberet wirt. soll derselb vnnö onch gevolge»,n ch anzal vnnier h.lh vnnd luthen erthc-lt werden, nach glegenheit vnnd gstallt der sachcn vnnd hendlen-Werc auch das w.r v.lgemellte von Genff mitt Jemmandts ützit zuschaffen j hcttind oder gcwunnindvnnr vnns der oder d.e vor kr.egcn. oder so wir mitt Inen zu kriege» kemind. sölliche glyche billichevöllige recht bntt, das vnns obgenannte von Zürich vnnd Bern bedüchte. das es I-en vn. vnns eer-l.chen were, das w.r das gebnrlich Recht vfnemmen j sölltind. so söllen wir es thun vnnd Inen darJnngcsolg.g nn^ Wir dir obgenannten von Genff noch vnnser nachkommen söllent vnnö onch zu nicmandtweder ^etzt noch ^nn knnfftigen Zhten verbinden mit dheinen glübden noch Ehden. das dfferm Pu^
onck nn l f I n nachkommen söllend vnnd wellend
7 '" ^tgnossen gmeinlich vnnd sonderlich gewcrtig vnnd bereit
thruwlich vnnd vngesharl.ch. vnnd Inen die Statt Genff off- , en lassen syn zu allen Iren nöte», sach^vnnd geschefften, darJnn zu ,hn. chardurch zu züchen vnnd wider zerehsen. wie Inen fuglich vnnd komlick)syn w.rt ohne widerred; Jedoch, das sölliches vß ordnnng. ansechen vnnd mitt zytigem vorwüßen vn»dr htzung der Statt Genff j Jederzht zugannge. Inen ouch vmb Jr gellt bescheidnen kouff, ouch cssc"