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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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1587

28.

Burgrecht der beiden Städte Zürich und Lern mit der Stadt Genf.

Zürich. 1384, 3«. August.

(Staatsarchiv Bern.)

Inn dem Nammen der Heiligen Hochgeloblen vnzertheilten Drysaltigkeit, Gott^tterd, Sons vnnd Heiligen j Geists, Amen. Sidtmalen ecwige fachen vnnd fründtschaffrenwichen niitt gschrifft zubestedten vnnd zubevcstnen sind, Damit die den möntschen Inn diser zyth vnndsöffen destermindcr Inn vcrgäß fallind vnnd kommind, sonndcrs vndcrrcdtc vnd Jngangne fründt- i schaff-^ einen guten ansang, ein besser mittel vnnd das allerbest ennd gwünne vnnd also verblybcn thüygemöge, So khündent vnd verjchent wir Bürgermeister, die Rath vnnd der groß Rath, genannt dieWehghundert, vnnd die gantze Gmcind ! der Statt Zürich, Onch wir Schullthciß, Klein vnd groß Rath,lsenempt die Zweyghundert, der Statt Bern an einem, Vnnd wir Bürgermeister, Clcin vnnd groß Rath,Wannt die Zweyhnndert, vnnd die Gmeind der Statt Genfs zu dem anndcrn theile, allen den- i en, sobisen brief anscchcnd, läßend oder hörend laßen, nun vnnd hicnach. Das wir gar eigentlich betrachtetWent die thrüw, liebe vnnd fründtschafft, so vnnser vorderen vnnd onch wir lange Zyth mitt cinannderen^bept, Vnnd besonders Inn gedcchtnuß gcfürt, j wie by sechtzig Jaren vngfhar wir die beid Stett Bernd»nd Genfs, onch mitt vnnS die Frommen, fürsichtigen, Ersammcn vnnd wyßen Schnlltheiß, Rath vnndBürger der Statt Fryburg vff ein anzal Jaren Inn ein Burgrecht, Pündtnuß vnnd Verwandtschafft mitt^"annder- ! cn gcträtten, Wellichcs etliche Jar vnndcr vnns den beiden Stetten Bern vnnd Genfs be-larrct, Vnnd Jüngst bh acht vnnd Zwentzig Jaren zwüschcnt VnnS, den crstgcsagtcn beiden Stetten Bernwid Genff, sölliches zu einem Eewigen Bnrgrechten sonndercr fründt- j schafft, fürnemlichen aber vff^ an vnns von Bern durch vnnser lieb Eydtgnossen von den Zwöllff Ordlen zu gchalltncn gmeinen^gieistungen gethanne vermannungen, Jnanschnng das daher vcrhoffenlich nit allein vnnser der beidenLetten stchcrhcit, sonnders gmcincr i loblichen Ehdtgnoßschafft wolfart gefürderet, diewhl ein Statt Genffein Lanndtschlüßel vnnd kommlicher paß crkhenndt Wirt lJnnhallt domalcn vßganngncr Abscheiden),^einbaret worden vnnd bißhero an einandcren thrüwlichen erhallten. Damittinun sölliche fründt-^afft bcvorab zu lob deß Allmechtigen, Onch vnns vnnd gmeiner löblichen Ehdtgnoschafft vnnd dero^gewandten zu gutem stchcrm wolstand vnnd vermydung vnbillichcn gwallts gegen frömbden, Onch denwandelbaren loüffenn Jemmcrdar gemeer- j et werde, So habent wir mitt gutem willen, Zhtlicher Vor-richtung, einhelligem rath, durch nutz, frommen, schirms vnnd fridens willen vnnser aller vnnd allerWiser nachkommen Ecr, lhbs, guts vnnd gmeinlich deß LandtS, ein Ecwige Pündtnuß, fründt- j vnndr^wandtschafft gcmachct vnnd gegen einanderen Jngangen, Also das wir die drhg L^tett cinannderen zuWlgen rechten Eydt- vnnd Pundtsgnossen vf- vnnd angenommen haben, vnnd einen geleerten Eydtier sydts zu Gott dem Allmechtigen mit vfgchepten Hand- j en thun vnnd schwecrcn, ein theil demwdern thrüw vnnd warhcit zcleisten, Iren nutz, frommen, Ehr vnnd wolfahrt zcfürdcren vnnd schadenwennden vnnd alles das cinannderen zubewyßen vnd zethund, so thrüwen waaren Ehdt- vnnd Pundts-wssen zustadt vnnd gcbürt; j Mitt sittlichen Worten vnnd gedingen, wie hicnach stadt. Deß Ersten,^e das wir die beid Stett Zürich vnnd Bern, oder einiche vnndcr vnns bcsonndcr, nun oder hicnachJemmandt, wer Joch der syn möcht, mißhell oder krieg hcttind ald gewunnend, ^ oder angefochten