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zu Buwen mangelbar werc ald wurde, Soll vß des gemeinen Landtsekcl darthan vnnd buwcn werde»'vnnd daS Jcderthcyl, nüw vnnd altgläubig zu Glarus, sine Priester vnnd predicantcn ancmen vnndvrloubcn vnnd den Gotzdicnst für sich selbS verrichten möge, anc des anndrcn tl?eyl Jnntrag vnnd W>' lderrcd. Zum vierdtcn, von wegen des täglichenKilchgangs allda söllcnnd die altgläubigen vou Glar»-an Sonntagen vnnd allen gepottnen Firtagen, allwcgen zuvorderst durch Ire Priester die ämpter der lh'ligcn meß, predig vnnd anndcre Eristanlichen Ceremonicn sampt Jrem Kilchgang verrichten vnndbringen laßen, das st) Sum- > mers Zyth vmb achte vnnd wynterS Znth vmb nüne in der kilchen vcrWsycnd, damit der Predicant syn predigt vnnd Gotzdicnst ouch darvff verrichten könne; vnnd dann an wercbtagen söllcnnd sy die altgläubigen mit Jrem kilchgang ein halb stund früycr sin, dann an Sonntagsoder Firtagen, wie Vorstadt: Sv zu beydcn theylen, der alten vnnd nü- j wen Religion zu GlaruS, nn'^'ten sich dann deßhalb eines anndrcn Jrer gelägenhevt nach mit einnanndrcu Verglichcnn; Es soll ^der Meßmer daselbst an» die predig der Nüwen Religion nit lüthenn, Es sige dann der GottSdicnstalltglänbigcn aller dingen vß vnnd Vollcnndct; Dcßglichcn dennzemall nicmandtz mit keiner Vnort»»^Inn die Kilchen gau, j bis man Inn die predig glüt, damit sich nicmandn zu beklagen habe, wievormalcnn beschächcn. Zum Fünfftcn, daß st), Vnnscr lieb Eidtgnossen zu beiden theylen Im tta»'"Glarus, ouch einanndren von wegen dcß gloubcns In dheinen weg nit Tratzen, schälten, schmützen, schmälvecchcn noch hassen söllen, sonnder einnanndre alle verlouffne j hanndlung, so bishär vnnder Inen lssg^vnnd wider einnanudren beschächcn, verzychen vnnd deße zu vnngutein nit wyter gedcnnkcn nachchen, darus nach größcrn Vnnwillen vnnd Vnusrüundschaft enutstan möchte; Jnnsonndcrheyt daßpredicannten den alren waren glouben weder ann den Eanntzlen, noch an anndrcn ordten, Inn dhet'^"weg ! nit schmächen, schmutzen, noch vercleincren; dcßglichem vnnd hinwidervmb die Mäßpricster oucl?wider dem Lanndtzfryden predigen, ouch niemand schälten noch schmächen; dann wer söllichs übergic»'^also das ein Person oder mecr, sv svcn wer sy wellen, Eintwcdcrn glouben mit Worten oder mit wcr^'schmützen, schmächen ald schälten wurde, j dieselben sollennd dann ein Lanndtammaun vnnd ganntzc»zu Glarus mit allem Ernnst vrthchlen vnnd straffen, Je nach eines jeden verschulden vnnd Verl)»'"lung; darbst soll es dann blhbenn. Zum Sechsten, diewil man alle Jar die Näffeltzer farth mitandacht, Crütz vnnd ctwan mit sahnen nach altem Cristanlichem bruch begabt, Nnnd j jetzt etliche ^aber allwägen ein predieanut darvff gcprcdiget, Ist abgcrcdt, daß fürohin solle vmbgan, AlsoPriester das ein Jar, vnnd ein predieanut das annder Jar, allwcgen vff discr sarth predigen vn«d ^wort Götz verkünden sölle, dar In niemand schmächen, schmützen noch schälten, ouch nit wider den La»»^'fridcn predigen, sonnders die > sünndtlichcn Laster vnnd alles Nebels straffenn vnnd dardurch ftyd,vnnd Einigkeyt gceffnct vnnd gepflanntzet möge werden; vnnd soll der Priester vff nechster farth mitpredig annfachcn, demnach soll es vmbgan, alls obgemclt ist. Zum Sib enden, diewil sy vonvon alter bar Gott vnnd sincr lieben mutcr zu Eeren eiu Kertzcnn j zu Einsidlen gehept, die nu»den altgläubigcnn zu Glarus in Jrem kosten allein erhalten, da sölle nun hinfüro söllicher Cesttt" ^des gemeinen LanndtSsekcl vßgricht vnnd bezalt werden. Zum Achtenden, was Costenns die altglänb'ö^von Glarus diser Sach halb bishär Im gmcin erlitten vnnd vff sy glouffcn, dcrsclbig sölle Inen vn ^des j gmeincn Lanndtzsekel bezalt werden. Zum Nündten, so söllcnnd vnnd wollennd die vonder Nüwen Religion gegen den alltgläubigcn in besatzung Jres Ammann Ampts, der Räthcn,vnnd anndern Eeren Aemptern gar vnnd ganntz kein gfaar nit bruchenn noch trvben, sonnder sy ouch