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^ gebrückte vnnd verlouffne Handlung hicvor Inn gschrift versaßet, Es sige inn gütligkeyt mitels wyß,^er mit Rccktlichcm proccß beschächen, für sich genomcn vnnd mit allen thrüwen der lennge nach j ver-erbt, vnnd demnach der Sachen zu beiden thcylen ze gutem sich etlicher früntlicher vnnd gütlicher mit-^u vereinbaret vnnd dieselben den parthygen übergeben vnnd zugstelt, die hinder sich an Jr Herren'"uid Obren gelanngen ze laßen. Alls aber dieselbigen Artigkel vnnd mittel etlichen ordten (von etwas^^»gelö wägen) nit annemlich sin wellen, Habennd wir, j der obgenannten Siben Schidordten Boten,^ Jr begarren sölliche Mittel vnnd Artigkel vff nechst gehaltnem tag zu Baden, so gsin ist vff Suntag^-uaiimodo Geniti, vmb etwas wyter erlütert, erstrebt vnnd verbeßret, wie dann sölliche mittel Harnacheinem Artigkel zum andren eigentlich begriffen vnnd gschriben stannd. Des; Ersten, daß I alle zu-^gungeil, vffgerichte vertrag vnnd Abscheyd, In dem ein vnnd drißigisten Jar vnnd sidhar vßganngen, wie sy^ Zu beyden theylcn mit ein anndren vff vnnd angenomen haben, Inn Iren Artigsten, ward vnndäfften gentzlich bcstan vnnd blyben sollen, Also das denen zu bevden thcylen gläpt, nachganngen vnnd^ gethan werde, Annderst Inn dem faal, ^ Diewyl diser Zyth niemannd zu Schwanndcn, der der Maß^^rt, söllcnnd sy jctzmallcn dasclbs des Priesters erlassen sin, Dergstalt, daß der Priester, so jetzunder zuschwanndcn ist, oder ein anndrer, So nach dem Inn vcrsächung diser pfaar komcn möchte, fürohin dawidcn zu Glarus neben den anndren zwcycn Mäßpriestern sin wonung haben, vnnd j Jme die Com-nämlich zwo vnnd fünfftzig sonnen krönen, so sy von Schwanndcn Jnne des Jars geben, nach-^und dienen, Er ouch daruß erhalten werde; darvmb soll er den andern zweycn priesteren zu. pjx Kilchen mit Vollbringung der Aemptern der heiligen Mäß vnnd andren Cristanlichcn Cere-^wn zu versächcn vorstendig j vnnd schuldig sin; ob aber hintnro etlich Lanndtlüth zu Schwanndcn^"d, ald sin würden, die Eins; Priesters vnnd der Mäß wiedcrnmb begertennd, so sol es an den alt->wj(zxn zu Glarus stau, ob dersclbig Priester villicht etliche mall hinvff gen Schwanndcn geordnetdjff ^ Zugehördt, wie der Priester jetzt Jnnhat, Inn Ercn j Jnngebcn vnnd
werden; was dann also Inn die kilchen dasclbs für zicrung ze machen von nötten were, das-sol vß der Kilchengut genomcn, vnnd was es nit ertragen möchte, denzcmall vß des gemeinen^""^!ekcl dargethan vnnd durch die altgläubigen gemacht werden, Doch den anndren Artigklcn Inn^ zusagung, Verträgen vnnd > Abscheydcn one Schaden. Zum anndren, ob etlich kilchen Im Lanndvorgenndcn Vertrag vergriffen, enntwycht, die sidhar nach nit widerumb gwycht werennd^ ssgcund vnnd mogennd die altgläubigen zu Glarus dieselbigen nachmaln widerumb nach altem
^'chcm bruch wychen laßen, mit geringsten Cossen, ^ so sy können; dersclbig Cossen soll alsdann vß^>ue»l Landsekel erlegt vnnd geben werden. Zum Dritten, alsdann jetzt lannge zytht Im Fläkcn zu6rug xxha^en wordenn, so söllennd doch jetzvnndcr fürbashin da;clbst zwei: gelert
V ^chikt Priester, die die altgläubigen mit Meßhalten, predigen vnnd anndrcnn Chriitanlichcn Cere-versächend, vß den Pfründen Jerlichen Nutzung vnnd Jnkommcn, sampt ouchkn> predicannten, erhalten werden, vnnd ob dieselbig Jcrlich nutzung vnnd Jnkommcn aber söllichs nit^ ^-^u möchten, alsdann soll denselbigen Priestern vß Jres gemeinen Lanndtsekel Eerlich Pfründen er-. vnnd crfült l werdeirn, damit sy sich woll enthalten vnnd allda blhbcn mögenn ; vnnd sol das Hußgut, mic Jetzunnder ein predicannt darinn Ist, einem predicannten blyben, Deroglychen die ann-drst pftünd Hüser mogennd vnnd söllennd die altgläubigen den Priestern verordnen nach Jr ge-^"hest, gfallen vnnd gut bedüncken; doch was an denselbigen ! Hüsern zu Vffcnthaltung Jeder Zyth
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