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4,2,b (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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"eu Landen vnnd In dem krieg, do sy dan synd, erhalten vnts zu cnd des selbigen kriegs. So aberbenemptcn s Herren fünff orttcn gclägner, gcncmer vnnd gevclliger wäre für söliche kriegslütt der^»sf hundert büchsen schützen chn Suma gellts, j dan so söllent wir Innen Schicken all monat In vn-^tcn, ehgnen kosten vnd zu Iren sicheren Händen über antworten lassen zwch tbusennt s kronnen, So^"g der krieg wäret, Vnnd wan sich fugen in Zytt des Falls, Weichs die Herren fünff ortt an vns be-^rendt, die fünffhundcrt büchsenn j schützen, kriegslütt, oder für Sölich büchsen schützen all monat zweh^Ujcnt kronnen, wclchS sh wöllcnt, Selbigs Söllendt wir vff ir erste man- j ung, Nämlich das sh vnder^ beben Stucken, die kriegslütt oder das gellt, bcgärendr, zusenden onc Jnred, vff oder Zuzug eyni-sacht,, vnder s beben stuckenH das ein, Nämlich das, so j In ir mannng bcstimpt oder bcnempt vnd^>rch Sy an vns gcvorderct wnrd, Vnnd dcft alles zu warem vrkundt, so Hand wir bcncmptcr hertzog !iu Saphoh durch vorbemcllte vnsere anwällt bencmpten Herren fünff orttcn disen brieffen In der Statt^ttrn mit vnscrem fürstlichenn s anhangenden Jnsigcl bcwart geben lassen, vff den Nüntten tag des mo-Novcmbris, von Eristi Jesu Visiers Lieben Herren gebnrr gczallt! Tusent fnnffhundert vnnd Säch-Jare,

An der »rknnde hängt ivohlerhalten das grobe Ziegel des Herzog von Savone», mit dem kleiner» Contresicgel nnf der Rnkseite.

«.

Zollvertraq mit dein Kaiser,

Baden 15« I , 25. Januar.

(LtaatSarcinv Bert». Absch. Band. I'I'. 5!«.)

>». Ferdinand, von Gottes Gnaden Erwclltcr Römischer Kayser, zu allen Zeilen mehrcr desbs zc,, Vnd wir von Stätten vnd Ländcrcn diser nachbenembten ohrten gemeiner Vnser Eydtgnoß-

^

Nämlich Zürich, Bärn, Lueern, Vri, Schweitz, Vndcrwalden, Zug, Glaruß, . . , Fryburg, Solo'burn, Schaffhaußen vnd Appenzell Bckennent hicmit. Nachdem wir, Kayser Ferdinand. Verschineö JahrSbeweglichen Vrsachcn ein ncüwc Verzollung in Visieren Ocsterreichischcn Landen angcricht, deß wir^ gemein Eydtgiloßcn von wegen Vilser vnd Vnscrer Zugewandten bcschwcrtt, Vermeinende, daß söllichs^ Erbcinung, so zwüschent dem Hochloblichen Hanß Oesterreich vnd gemeiner Eydtgnoßschafft vfgcrichl,^ dem alten Harkommen, So die Ocsterreichischcn vnd Eydtgnosstschen Vndcrthancn biß anher mit cin-^bcrcn gebrucht vnd geüebt, zuwider vnd entgegen sye. Alß aber Wir, Kayser Ferdinand, Ihnen gnedig-erscheinen laßen, daß söliche ncüwc Verzollung Vnvermydcnlicher Vrsachcn vild nohtdursft, daß^siers Christenlichcn Glaubens vnd NamenS Erbfind, der Türck, mit seinem Tirranischen gwalt bester baßden Grcntzen Tntscher Nation möge abgcwcndt werden; dcrwegcn, damit söllich Chiistenlich werck^siürderct, habend sich gemein Eydtgnoßcn von den obbemelten ohrten Christlichen Mitlydcn für «ich

^ 3hr Mithafften, so in der Erbcinung begriffen, mit Vnß, Vnd Wir Kayser Ferdinand mit Ihnen,

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^ auch zu güen theillcn ratificirt vnd angenommen haben, daß es derwegen gehalten werden solle, wie

. obgemelten Evdtgnoßen, durch Vnsere beider thcil verordnete vnd gesandten Verglichen, wie wirs

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Voigt.

^ si I» der Originalurkunde wiederholt sich hier der Sahdie kriegslütt oder dos gellt, begärcndt, zn senden onc Jnred vff oderklinischer sochen vnder bcden stucken" offenbar irrthiimlich, daher er im Abdruck ausgelassen wird.