176Und Frömmigkeit mit Wünschen, welche nichtAn dieser Erde streifen; fester Sinn,Das Mitleid, das in fremde Wunden weint,Und treue Liebe, die sich selbst genügt.Du, ſüße Dichtkunſt, holde LieblinginDer Musen, du auch bist in dem Gefolge.Du fliehst zuerst, wo rohe Wohllust herrscht.Wie könntest du in dieser Zeit der SchmachAuch Herzen feſſeln, wie zu edlerm RuhmDen Haufen treiben, der am Schlamme klebt?O Himmlische, verachtet und beschimpft,Mein Stolz und Glück in meiner Niedrigkeit,Die nie von mir sich wandte, weil ich nieDes Tages ſchnöden Götzen huldigte!Du, ſüſſe Freundin meiner Kinderzeit,Begleiterin auf meiner Pilgerfahrt,Die mich in Armuth fand, in Armuth ließ,O lebe wohl, auf immer lebe wohl!Wo deine Stimme künftig tönen mag,An Torne's Klippen, in den Wüstenei'nDes Meschasebe — wo ein ewig Eis
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