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Gemählde der Kindheit und des häuslichen Glücks
Entstehung
Seite
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111den sangen. Dort am Hügel, unter dunkelnRüstern, die gothische Kapelle, wo frommesVertrauen die Zeichen der Erhörung in gemahlten Täfelchen aufhängt. Ja, nur hier füh-le ich, daß ich kein Fremdling bin auf der Er-de, nur hier athme ich und lebe.Schon hat, die Sonne einen Theil ihresWeges zurückgelegt; ein kühler Wind mäßigtihre Hitze. Hier will ich mich lagern, nahean der Quelle, die sich schäumend vom bebüsch-ten Felsen stürzt, in lieblichen Krümmungendurch das Thal ergießt und das Grün und dieBlumen des Ufers tränkt.Wie reich ist hier die Natur, wie mannich-faltig sind ihre Schönheiten! wie vernehmlichspricht sie zum Herzen, und wie ist alle Kunst da-gegen nur kalter, todter Buchstabe! Die Ban-de des Selbstbetrugs, der Eitelkeit fallen hier abvon mir in meinem Busen ist Friede, meinHerz schwellt von tugendhaften Entschlüssen.