Sieh, fuhr sie fort, diese armen Thierchen haben auch eine Mutter, die ihnen Speisezuträgt, und sie am kühlen Abend sorgsammit ihren Fittigen deckt. Diese Mutter warvielleicht eben ausgeflogen, um ein Würm-chen oder eine Fliege für sie zu fangen; nunkommt sie zurück, und findet das Nest leerSie wird äugſtlich, ruft ihre Kinder mit wehklagendem Tone, sucht sie vergeblich da unddort, und verläßt endlich, mit tiefem Schmerz.die Stelle, den Wohnsitz ihrer Liebe und ih-rer Freuden, und seufzt in einer entlegenenEinöde über ihren Verlust.Ich will das Nest wieder in die Hecketragen, sagte der Kleine bewegt.Thue das, mein Kind, und sey nie hartgegen das kleinste empfindende Wesen. Manfängt damit an, Thiere zu plagen, und endigt damit, Menſchen zu quälen.
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