50„Kleiner Apfel, sagte sie ganz treuher-zig, ich darf dich ja wohl essen, wenn gleichder Baum da, der dich trug, nicht meinemVater gehört. Da dich der Wind einmal inden Strom geworfen hatte, so würdest du,wer weiß, wohin geschwommen seyn, undfür den alten Sophron, dessen Eigenthumder Baum ist, niwurst du doch verloren. Laßsehen, ob du so gut als schön bist!“Der Apfel war noch nicht ganz verzehrt,als ein zweiter gerade in ihre Schürze fiel.Die Kleine verwundert über das günstigeSpiel des Ohngefährs, überließ sich neuer-dings der Freude.Indem sie den Apfel noch betrachtend inder Hand hielt, rauſchte zu ihren Füßen einKweig nieder, den drei Aepfel schmückten,Etwas betroffen sah sie aufwärts, und erblick-in im dichten: Laubwerk den kleinen Irin,Dies war ein Knabe, schlau, wie Amor,
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