XIV.Die Aepfel.Gebückt über das blumigte Ufer eines klarenBachs lächelte die kleine Egle ihre aufblü-hende Schönheit an. Der freundliche Abend-himmel mit seinem purpurnen Gewölk unddas schwankende Laubwerk spiegelten sich inder durchsichtigen Fläche, allein das holdeMädchen sah unverrückt gerade vor sich hin.Ihre rothen Lippen, ihre blühenden Wangen,ihre braunen Haare, die nachläßig auf ihrweisses Gewand fielen, und ihr Kranz vonfrischen Blumen — ihre ganze Gestalt undihr ganzer Anzug beschäftigten sie eines umdas andre. Mit naiver Selbstgefälligkeit be-wunderte sich das Mädchen, gleich der auf
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