54ziehung seiner Kinder leitete. Unser Eduard,sagte er, ist nun bald sechs und unsere Theo-dore fünf Jahre; — es ist die Zeit, wo dieNatur selbst an der Entwicklung der zartenKinderseele arbeitet, und wo wir ihr um somehr hülfreiche Hand bieten müssen. Ichfürchte denn doch, daß wir auf dem Lande ei-niges entbehren, was zur Erziehung und zumUnterrichte nothwendig seyn dürfte.Ich bin dieser Meinung nicht, versetzteElmire; was wir thun können, ist — unsereKinder mit Gegenständen des Guten und Schö-nen umringen, und das Uebrige dem überlassen, der jegliches Menschenherz zur Wahr-heit und Liebe gebildet hat. Ich werde mei-ne Kinder zu den Beschäftigungen des Land-manns führen und sie lehren, daß der Menschzur Arbeit bestimmt ist und die Erde nichtsohne Mühe giebt. Der Auf= und Untergangder Sonne, der gestirnte Himmel, der wan-delnde Mond werden mir Gelegenheit geben,
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