sichtige Wellen mit Vergnügen um die weis-sen Hüften des Knaben zu spielen schienen.Erwin schwamm, wie die Fabel den Amormahlt, der nach der Grotte einer Najade ru-dert; er hielt nur den Kopf über dem Wasser — ein frischeres Roth färbte seine Wan-gen, und ein Lächeln schwebte um seinen hallgeösneten Mund. Seine Haare, an Farbeder Haselnuß gleich, wenn sie ihre äussereSchaale abgeworfen hat, hingen in mahleri-scher Unordnung um seine heitere Stirne,und fielen in natürlichen Locken um seine schö-nen Schultern.Cleone bemerkte unterdessen die Abwesen-heit ihres Kleinen, und ſuchte ihn an allenBächen und in allen Gehölzen. Wenn sie vonweitem jemanden auf dem Felde erblickte, sorief sie ihm zu, und fragte nach ihrem Er-win — aber niemand wollte von ihm wis-sen.
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