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Das Chaisewägelche : dramatischer Scherz in 1 Akt ; unter theilweiser Benutzung einer kleinen Erzählung von G. Horn
Entstehung
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füllungen, zu einer sehr großen anwächst? Ich meine, ich werdedurch den Krieg wieder ordentlich jung, wenigstens erwachtder alle Kneipgeist aus meiner Lieutenantszeit wieder in mir;— Selige Tage der Jugend, wo wir oft bis 4 Uhr Morgensbeim Becher saßen, sie sind dahin ....

Äanz (mit dem Kaffee).

Befehlen den Kaffee, Herr Oberst-Wachtmeister. (Franzordnet da? Kafseegefchirr auf dem Tische, hat sich aber selbst vorher eineleere Tasse bei Seite gebracht und sieht, während sich der Oberst-Wacht-meister einschenkt, verlangend nach dem Kaffee.)

Büren.

Gut, Franz. (Bemerkend, daß Franz dem Kaffee sehnsüchtige Blickezuwirft.) Kannst Dir auch noch ein Täßchen zu Gute thun,dann wollen wir Feierabend machen. Du wirst gewiß auchmüde sein.

(Beide sind mit Kaffeetrinken beschäftigt, währenddessen hört man ausder Treppe heftige? Gepolter.)

5ranz (für sich).

Ach Gott, da hat der Satan am Ende die beiden Kerlemit ihrem Chaisewägelche schon wieder.

(Franz ab.)

(Heftige? Klopfen an der Thür, gleich darauf Fritz und Michel.)

4. Auftritt.

Ätsi und sissichel (kommen mit großem Gepolter in das Zimmer).

Büren.

Pulver und Blei! Was führt Euch Beide in so späterNachtstunde hierher?

5ritz.

Verzeihen Sie, Herr Oberst-Wachtmeister, daß wir nochamal störe thun, awer wir wollte nur ganz gehorsamst melde,daß wir die Straße gerade aus gegange sinn, dann rechts,dann links, den kleinen Platz awer hawe mer net gefunne,nur a Wirthshaus, und da hatt der Mann von der Colonn —