der Circe hinterlassen habe. Alß nun erwehnter Hoff-meister solchen ebenfals ersehen / verlangete er fernereNachricht von ermelten Printzen vermittels solcher sichereigneter Erforschung / Plisses zu der Erkantnuß ge-langet / daß solcher sein Sohn sey / dannenhero er eiletsolchen bey dem Leben zu erhalten / wird aber von seinerempfangenen Wunden davon verhindert. In dessenaber/ da er des Telegonus wegen/ keine versicherlicheNachricht kundte einziehen / hoffete er eines theils-anderer theils hingeggen verzweifflet er an Erhaltungdes Lebens seines Sohns/ vernimmet jedoch bald dar-auff / daß selbiger durch Vermittlung obbenenter zwey-en Printzen / welche hierdurch die gewogenheit der zwey-en Printzessinnen vor ihre Vergeltung / zugewinnenvermeineten/ auff freyen Fuß sey gestellet worden. Demnegst überlasset Laodamantes dem Telegono freywilligdie Venilia; In deme nun solcher Oberlassung halben /der Rutuler Abgesandte sich mit allen Gewalt entgegensetzet / langet Circe mit der Zeitung an / daß Turnus derVenilia Bruder mit Tod abgangen sey / vermittels des-sen tod sie ihres freyen Willens und Eigenthumbs wor-den / und folgends mit Telegono sich vermählet: Wonach sie den Alcinoo die Vermählung der Nausitea, mitdem Telemaco vorgeschlagen / so auch allerseiths belie-bet wird.
Druckschrift
Telegono : tragedia per musica ; rappresentata alla corte Elettoral Palatina il carnovale dell' anno 1697
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