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Quibus rationibus & hoc accedit, quod sicuti extranei, die außländige / sive illi in Archiepiscopatu Coloniensi, sive in Ducatu Gelriae vel Brabantiae autalibi sint & domicilium foveant, retractum intra annum & diem significare te-nentur, ita intraneis & praesentibus semestre currat, etiamsi emptor in Ducatu Juliae, retrahens autem in Ducatu Montensi & vice versa habitent ac bonade quorum retractu agitur in hoc vel illo Ducatu sint sita, cum ubique subsintgenerali Ordinationis dispositioni.Atque ita ante hac consului & non ita pridem in judiciali causa S. contr.K. cum haec quaestio incidenter moveretur, pluralitate votorum obtinuit, licetsententia ex alio fundamento pro retrahente lata fuerit.Secundo quaeritur, quando annus & dies vel sex menses ad retrahendumindulti curere incipiant? & ad hoc respondet Ordinatio dict. cap. 98. §. in ver-bis: Nach zeit deß beschehenen kauffs / doch mit der bescheidenheit / daß derhalb dreyaußruffen auff drey Sontag nach einander folgend geschehen / und die zeit der sechsmonaten / wie auch des jahrs und tags / nach der erster außruffung angehen und gerechnet werden solle. Adeo ut ultimâ quoque die & horâ retrahens admittatur,per ea quae tradit Graev. ad Gail. lib. 2. concl. 19. consid. 1. n. 3. & post cumCarpzov. in jurisprud. forens. part. 2. Constit. 32. definit. 2. n. 6. 7. & 8.Quamdiu autem proclamatio non est facta, manet retrahere volenti jus sal-vum, etiamsi plures anni à venditione essent lapsi. Joann. Sand. decis. Cur. Fris.lib. 3. tit. 5. defin. 5. ita judicarunt Domini Consiliarii anno 1572. 24. Novemb.in causa judiciali Driessen auff der Beck appellanten, contra Peteren von den Du-nen appellaten, uti apparet ex relatione hujus causae, in verbis: Dagegen auchnit irret / daß solchen kauffs halber kein Kirchenruff geschehen / dan derselbig / wafertannali vel semestri praescriptione emptor tutus seyn wollen / geschehen sollen / unddieweil der nit beschehen / daß jus retrahendi nit verlauffen mögen. Quo criam fa-cit sequens rescriptum ad Cratonem Crafft Præfectum in Bercheini.Ehrbar guter Freund rc. wir haben ewere auff deß Ehrenvest und Frommen A-dolffen Frentz zu Geyen wider Hermannen Halbwin zu Brauweiler und WilhelmenSchieffer Halffman zu Dornßweiler gethanes Suppliciren und darauff an euch underdato den 5. dieses ergangenem befelch anhero geschickten bericht empfangen und erstWeinhen / obwoll nun gemelte Halffleuthe ewerem andeuten nach Kauffpfennig /kauff / Gottesheller und Herrenrecht erlagt und darauff ihnen den retrack zu gestattetbegehrt / dannoch weil gemelter Frentz ihnen dessen / und daß sie dem beschudt niegnug gethan / nit geständig / so wissen wir ihnen Frentz als den Kaufferen der Pos-session vor rechtlicher erörterung nit zu entsetzen / sondern lassen es bey vorigem be-felch der Früchten halben bewenden. Weil aber / ob vor dem Kirchenruff der beschudtstatt habe / unter andern disputirt, und deßwegen obgemelter Frentz supplicirt, wie„die beylag außführet / so wollen wir euch darauff nit verhalten / obwoll den Ver-„wandten vor beschehenem Kirchenruff die Beschudzeit der sechs Monaten nit ver-laufft / daß dannoch in ihrem willkühr stehet / unerwarteten Kirchenruffs / nachund istschehenem Kauff alßbald des vernäherens und beschuds sich zu gebrauchen.darauff in nahmen unseres gnädigsten Fürsten und Herren Hertzogen zu Gülich,Cleve und Berg rc. Unser meinung und befelch / daß ihr diesen und vorigen Befelchden Partheyen publiciret / mittheilet / und da ihr sie in der güte nit vergleichen kön-net (welches ihr gleichwol zu versuchen) gemelte Verwandten ihr beschudtrecht / darahn ihnen gleichwol der nit beschehener Kirchenruff nit hinderlich seyn kan / gebührlicher weiß ordentlich außführen / und darauff / was Rechtens ergehen lasset. VerseLimita.hen wir uns also 2c. Düsseldorff am 12. Julii 1603