Doch Gott vom hohen Himmelsah mit ins Schlachtgewimmei,von ihm sind die Getümmel,von ihm kommt Pest und Krieg.
Er sprach das Wort der Rachelheut falle, falscher Drache!heut stehe, gute Sache!heut juble, deutscher Sieg!
Da fielen die Franzosen,die falschen, die treulosen,wie vor der Stürme Tosendie Blätter von dem Baum:
Da hieb dem Bonapartedas Glück ein solche Scharte,daß man auch ohne Wartesie sah auf Meilen Raum.
Es floh die.gistge Schlangeim Lauf und nicht im Gange,denn mit Kartaunenklangescholl Jagd ihm hinterdrein;
Durch Berg und Thal und Höhenhat mau ihn laufen sehen,und nimmer stille stehen,als hinterm tiefen Rhein.
Und aus der Knechtschaft Baude»,aus Lug und Trug und Schandenist alles Volk erstandenim Heilgen deutschen Reich:
Es ließ auf Tod und Lebender Freiheit Banner schweben,und Sieg ward ihm gegeben,in Ebren steht das Reich.
Drum auf in diesen Tagen,weil solche Schlacht geschlagen,von der einst Enkel sagen.es war die beste Schlacht!'
Drum auf, ihr Männer alle!ihr deutschen Männer alle!und ruft mit Freudeuschalle.es war die beste Schlacht!'
Drum auf zur hohen Freude,weil Gott der'Herr hat heutein jenem harten Streitesein tapfres Volk befreit:
Laßt Deutschlands ächten Söhnenheut in Kartauncntönenden stolzen Hymnus drönen:.Gewonnen ward der Streit.'
Auf Bergen und auf Höhenlaßt Helle Flammen wehen,daß alle Augen sehen,es ist ein deutscher Tag;
Laßt hehre Feuer zünden,daß sie dem Nachbar künden,dem Volk undeutscher Sünden,cs ist ein deutscher Tag.
Und wann die Flammen sinkenund wann mit hellerm Blinkenzum Schlaf die Sterne winkenin tiefer Mitternacht,
Dann laßt uns in Gebetenstill an die Feuer treten,und niederknien und betenzu Gott, dem Herrn der Macht:
Daß er mit Gnaden walteund Volk und Land gestalte,daß es an Freiheit halte,an Freiheit, Licht und Recht,
Daß stets in Deutschlands Gränzendes Sieges Feuer glänzen,nie deutsche Eichen kränzenden Wütrich und den Knecht!
E. M. Arni».