O Liebe, dir nach Liebe fraget,
O Liebe, grundlos wir das Meer.
Wein Her; gehl kraurig hin und klaget,Datz es fo kalk und liebrlerr.
Rch, lieble es mit Heilgen Flammen,
So kam es nicht ins Zorngrricht,
Und jubelte „Wer will verdammen?"Und bebte vor dem Richter nicht!
O selig Thun, das au« den Tiefen quillt,
O selig Thun, das gnädig Gott vergilt.
Du bist kein hart Gesetz, kein strenges Wutz,Bist Ouell und Strom vom Her;ensüberflutz,
Vom Strom der Liebe, der da wallt und rauscht.Ob man ihm lauscht, ob man ihn nicht be-lauscht —
Gleichviel, er riltdahin, ihm wird's nicht schwer,Er eilt dahin, ihn ruft, ihn lockt sein Meer. —
Er rill und spendet jedem frischen Trank,Fragt nicht nach Lohn, nach Mrnschengunst,' noch Dank. —
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