einigte man sich über den Lau auf dem Lriedrichsplatz, nach-dem die anfängliche Opposition der königlichen Negierunggegen diesen Platz gehoben war.
Im Jahre 187Z hatte man bereit- S namhafte Archi-tekten zu einer Konkurrenz aufgefordert, aber erst 4 Jahrespäter konnte der Lau durch den Prof. Giese, welcher auchdas hiesige Theater erbaut hatte, in Angriff genommenwerden. Im Jahre 1881 endlich war der Lau vollendet, sodaß die städtische Galerie dahin überführt und eine perma-nente Kunstausstellung darin eröffnet werden konnte. DerRechnungsabschluß des ersten Jahres (1882) ergab dann schoneinen Überschuß von 7189 Mk., von denen 6000 Mk. alsReservefonds angelegt wurden. Dieser wurde im Jahre 1884bis auf 20 000 Mk. erhöht.
Nach dem vertrage mit der Stadt werden die Netto-Tin-nahmen in zwei gleiche Teile geteilt, von denen der eineunserm Verein und der andere der Stadt zufällt, welche aberaus ihrem Anteil Ankäufe für die Galerie von LildernDüsseldorfer Künstler zu machen hat. Auf diese Meise istschon manch hübsches Sümmchen unserm Verein zugefloffenund manch schönes Bild für die Galerie erworben worden.Außerdem haben die Räume der Kunsthalle vielfach Gelegen-heit geboten, größere Kunstwerke von in- und ausländischenKünstlern zur Ausstellung zu bringen, und so hat sich diesesInstitut in seinen Lolgen durchaus bewährt. Allerdings wärees zu wünschen, daß es von den hiesigen Künstlern noch mehrals bisher zur Ausstellung ihrer Merke benutzt würde, daihnen doch der Nutzen hauptsächlich wieder zufließt.
Das Jahr 1879 war an Lesten, welche zwar nicht vonunserm Verein ausgingen, aber an denen sich seine Mitgliedersehr warm beteiligten, sehr reich. Zuerst wurde das Z0 jährigeBestehen des Kunstvereins für die Rheinlands und Mestfalengefeiert, wobei eine Deputation unseres Vorstandes die Glück-wünsche und eine von Professor A. Schmitz illustrierte Adresseüberbrachte. Dann die Enthüllung des Lorneliusdenkmals,