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Beiträge zur Kenntniss der Kölnischen Mundart im 15. Jahrhundert
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/si.

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oren juckent, off an dat hondebelen. Ouch ensaltu neit gelouven androeme noch an de guthoulden) noch an de elfinnen a ). Du ensalt neitgelouven, dat ein minsch id quader möge geliain dan ein ander, ofT qua-der hant gift, off dat ein paffe quaden moit moege hain und ein wifgoeden moit; und des gelichenissen ensaltu neit gelouven in swertbrevenoff in zouferbreve. Etsliclie lüde laissent schriven in der hemelvart unsheren; dat sint 3 ) gude wort, da mach der minsch wail (19 b ) innicheit zohaven. Dan hed hei gelouven, dat si in einre zit besser sint dan in derander, off dat si besser weren in der missen dan dar na, de weren unge-louvich. Dat selvige sprechen ich ouch van den lichten, de man schri-vet an sent Agathen dach. Ouch ensaltu ouch gein iseren laissen be-sweren und du ensalt gein besweronge doin. Du ensalt geinrelei dinkbesweiren noch besprechen. Du ensalt geinen pselter laissen lesen. Duensalt geinre hande boecher haven, da zouferie inne steit. Etsliche lüdehaint hair, dat is zo samen verworren, dar haint si gelouven zo. Datsaltu affsniden. Der ungelouven is menclierleie, des ich neit beschrevenmach. Beware din sele off du woult. * 5 )

t) vgl. Myth. 425. 1109. 2) vgl. Myth. 411. 3) sint fehlt. 4) Myth. 433. 247.

5) Der Druck hat hier mehrere Zusätze und weicht auch sonstvon der Handschrift ab, daher ich diese Stelle, die über-haupt noch völlig unbekannt ist, ganz daraus mittheile.

Liebes kind, wilt du daz erst gebot gottes behalten, so solt du nit zaube-rcyen lassen noch rat noch dat darzuo geben, du solt nit segnen lassen mitzaubereyen noch rat darzuo geben, du magst wol erzney nemen, da keinerleinngelouben darbey sey. du solt dich nit lassen messen mit einem rohen (s o!)faden, du solt kein wachs lassen giessen noch bley, noch kein spinnen lassenwerflen, noch gelaubcn haben an vogelgesang noch an niessen oder daz sichdie oren juckent oder die hend oder desgeleichen, noch an träume noch annachlhulden noch an daz schräteldrucken, du solt nit gelauben haben dazdir ein mcnsch begegnet, daz gliigklicher sey dann daz ander oder das dir einpfaff oder munch begegnet daz es glügklichcr sey dann daz ander, oder dazein wollf glügklichcr scy so er dir bekompt oder daz es ungclügklicher sey dazdir ein has bekompt und des geleichen, du solt nit gelauben an schwert-brieff und an ander zauberbrieff. ettlich leiit lassen brieff schreiben in derhimelfart unsers herren; daz seind guote wort, da mag ein mensch wol jnnikeitzuo haben, aber bet er heüt des gelaubens daz sy besser wären geschriben ineiner zeyt wann in der andern, und besser in der mess dann nach der mess,daz war ein ungelaub. daz sprich ich von den liechtern, dis man schreibt ansant Agathen tag. du solt kein eisen lassen beschwören, du solt kein psalterlassen umbgan oder des geleichen, du solt keiner zauberey gelouben, du solt