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Wolfgang Müller von Königswinter : sein Leben und die Bedeutung seiner Werke für das deutsche Volk
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Als charakteristisch für seine ausgesprocheneAnlage zur Dichtkunst ist zunä chst der Umstand anzu-sehen, dass der politische Anlauf, den er als Deputirterim Frankfurter Parlamente nahm, nicht vorhielt, und dasser die praktische Ausübung seines ärztlichen Berufesin Düsseldorf und in Köln jedesmal unbefriedigt anden Nagel hing.

So war auch seine Dichtkunst scharf und allseitigbegrenzt.

Als Vierundzwanzigjähriger hatte sich schon damalsin Berlin sein vaterländisches Gefühl tief empört, woErnst Raupachs hölzernes Musenpferd die deutscheBühne, trotz des vergeblichen Ansturms »der Jüngeren«der Nation, beherrschte. In den »Deutschen Jahrbüchern«veröffentlichte damals der junge Poet ein Epigrammvoll Schärfe und Humor, welches zuerst die grössereWelt auf den jugendlichen Rheinländer aufmerksammachte.

Ivs war die Zeit, als Nikolaus Beckers »Rheinlied«mit Sturmesflügeln durch das deutsche Vaterland zog,als Gottfried Kinkel und Karl Simrock wetteiferten,die Leier in dithyrambischer Begeisterung für dieHeimath und die Zeit zu schlagen.

Nacht ist mir gewesen«, für Männerchor von Kranz Otto Sturm.Solingen bei Otto Albert. 7. Sechs Gesänge für 4 Männer-stimmen: »Im grünen Wald da mag ich gerne schweifen« vonJulius Rietz. Leipzig bei Robert Seitz. 8. Drei Lieder für4 stimmigen Männergesang: a) »Das Wandern könnt ich garnicht schön mir denken«, b) »Die Wissenschaft beim Reben-saft«, c) »Die Luft ist so still und der Wald so stumm« vonPaul Illumenthal. Delitzsch bei Reinhold Labst. 9. ZweiLieder: »Ich weiss ein holdes Jungfräulein* und »Vom Kelsenspringt hinab der Quell« von Laul Blumenthal. Ebenda.10. Lied für eine Baritonstimme: »Mein Herz ist am Rhein«von A. Schulz. 1L Littolffs Verlag in Braunschweig. 11. »Mein