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er im Leben Gelegenheit gehabt hat, am Fussedes Drachenfelsen das liebliche Städtchen zu be-wundern, die Reize der grossartigen Naturschön-heit und Romantik zu gemessen, welche auf diesemschönen Stückchen Erde verschwenderisch vereint sind,— dem wird es auch ganz natürlich erscheinen, dasshier die Wiege eines Dichters stand.
Und ein Dichter von Gottes Gnaden war es, derin dem freundlichen Königswinter geboren ward,ein Dichter, den ganz Deutschland kennt und liebgewonnen hat und der kein Geringerer ist, als der»rheinische Poet«, unser liebenswürdiger LandsmannWolfgang Müller von Königswinter.
Unser Dichter wurde am 5. März 1816 zu Königs-winter geboren und ihm von dem Vater Dr. med.Johann Georg Müller in der Taufe die Namen PeterWilhelm Carl beigelegt. :i: ) Der Vater lebte daselbst
*) Die betreffende Geburtsurkunde lautet: Im Jahr eintausendachthundert sechszehn am siebenten März, Nachmittags umfünf Uhr, erschien vor mir Clemens August Schacfer, Bürger-meister der Sammtgemeinde Königswinter, der Herr JohannGeorg Müller, Arzt, wohnhaft in Königswinter, mit der Anzeige,dass am Dienstag den fünften des Monats Maerz, des Nachtsum ein Uhr, ihm seine Gattin Johanna Catharina Fuchs einKind männlichen Geschlechts geboren, dem er die VornamenPeter Wilhelm Carl beygelogt habe. Zeugen bey dieserHandlang waren: Heinrich von Zastrow neun und zwanzigjährigen Alters, Steuercontroleur, wohnhaft in Königswinterund Heinrich Breitenstein neun und zwanzig Jahre alt, Ge-richtsschreiber, wohnhaft in Königswinter, gez.: Johann GeorgMüller, Heinrich von Zastrow, Heinrich Breitenstein. NachVorlesung unterschrieben sammtliche mit mir. gez.: Schäfer.