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Wolfgang Müller von Königswinter : sein Leben und die Bedeutung seiner Werke für das deutsche Volk
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»Seit den Befreiungs-Kriegen hat der Rhein,Deutschlands nationaler Strom, seine eigenen Sängergehabt, welche das deutsche Volk als seine Rheinpoetendankbar verehrte.

Im Juni dieses Jahres werden es 22 Jahre, dasseiner der vornehmsten dieser Herolde des Rheinstroms,der Dichter Wolfgang Müller von Königswinter,aus unserer Mitte gerufen wurde. Ist auch seine Leierverstummt, so lebt sein Andenken im Volke, dessenLiebling er geworden, fort. An den Ufern des heimath-lichen Stromes und am Fusse der von der Sage um-wobenen Berge und Burgen klingen Wolfgang Mtillersunvergängliche, vom deutschen Nationalgefühl durch-wehte Lieder von Mund zu Mund.

Die Unterzeichneten, einem vielfach geäussertenWunsche folgend, halten es daher für eine Ehrenpflicht,dem unvergesslichen Sänger am Rhein ein Denkmalzu setzen, und wenden sich an alle Deutsche und ins-besondere an alle Freunde der vaterländischen Literaturund der deutschen Sache um eine Gabe für das demDichter zu errichtende Denkmal.

Hofrath Aldenhoven. Direktor Jean Dietz, Verleger des KölnerTageblattes. Karl Farina. Robert Heuser. Ober-StaatsanwaltGeh. Ober-Justizrath Flamm. Julius Flofmann, Direktor desKölner Stadt-Theaters. Regierungsrath Dr. Joesten. Haupt-mann Joseph Lauff. Geh. Commerzienrath von Mevissen.August Neven-DuMont, Verleger der Kölnischen Zeitung. Frei-herr Albert von Oppenheim. Rennen, Eisenbahn-Direktions-Präsident. Raoul Stein. Stubben, Königl. Baurath und Beige-ordneter. Fritz von Wittgenstein, sänimtlich zu Köln. EmilRittershaus (Barmen). Hauptmann a. D. Ed. Henoumont(Düsseldorf). Dr. Ludwig Salomon. Ernst Scherenberg (Elber-feld). Johanna Baltz (Arnsberg). Geh. Justizrath ProfessorDr. Htiffer (Bonn). Bürgermeister Kreitz (Königswinter).«

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