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Kraus. Es ist doch Manches contrair gekom-men, was einem rechte» Spaß machte.
Bocher. Absonderlich sab ich meine Freude andem Trompeter. Dem hatte seine Frau, während derSchulmeister die lauge Anrede hielt, ein feines seidenesTüchlein, um cs vor dem Regen zu schützen, in den'Becher der Trompete gesteckt. Und als er nun beimHandkuß des MagisUats auf den Wink' zum Vivatblasen sollte, da pustete er in die Backen und bließ sichschier die Augen vor den Kopf und es wollte kein Tonkommen, bis endlich der Herr wieder zu Pferde saß,da flogen ihm Ton und Tüchlein ans Ohr, worüberdie Herren mit den Sterne» sehr crbvscten und denMagistrat lauter Esel schimpfte», und cs konnte dochNiemand dafür, als des Trompeters Frau.
Kraus. Der Kurfürst blieb die Freundlichkeitselber und lachte dazu. Nur die Hofleute thaten grim-mig bei dem geringsten Verstoß.
Bocher. Das ist immer, daß die Hauptleutemehr Einsehen habe», wie die Unteroffiziere. Der hoheHerr hat jedesmal, wenn einer vom Pferde fiel, odersonst etwas Spaßha'tes vvrkam, gelacht, daß er sichrüttelte. Es geht den Potentaten damit, wie auchUnsereinem.
Kraus. Da wird sich mancher von der Reitereidoch geschämt haben, daß er vor seinem gnädigsten Lan-desherrn sich mit weißem Rock und blauer Weste imSchlamm gewälzt hat.
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