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Bocher. Das war gewiß ein feines Tuch?
Kraus. Grüne Seide war's mit rosenfarbigemUnterfutter. Durch die Bretterspalten könnt' ich Alle»genau und bequem ansehen.
Bocher. Ich stand unter den Bäumen am Berge.Zwar könnt' ich kein Wort verstehen, aber ich Hab' meineFreude gehabt, wie die Bäume rund umher so voll ge-klettert von Knaben und Mädchen, die vor lauter Lau-schen und Gaffen vergaßen, wo sie standen, bis derWink gegeben wurde zum Vivat. Als da auf einmal«lle Schüsse krachten, und alle Hälse schrieen, da pur-zelte es von den Bäumen wie reifes Obst beim Wind-stoß, die Ehrengarde ging durch und mancher Reitersah seinem Pferde unter den Bauch.
Kraus. Der Kurfürst lachte recht herzlich überdas Durcheinander.
Bocher. Auch schien er seinen Gefallen dran zuhaben, wie die gesteiften Hauben der Weibsleute imRegen auf den Kopf zusammmensanken wie KappuS-blätter, und wie die blauen Schärpen und Tücher dieweißen Kleider streifig machten. Wo nur all die blauenund weißen Stoffe hergekommen sein mochten?
Kraus. Mais sah ihnen an, daß sie in der Eile,nicht für Wind und Wetter, sondern nur für den Son-nenschein gefärbt waren.
Bocher. Nun, wenn sich einer den Husten g»--holt hat, so ist doch Alles ohne Unglück abgelaufen unddie Färber kriegen wieder Arbeit,