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Meyer. Eben weiß ich's, aber das ist eine merk-würdige Sach', daß ich's vergesse, sobald ich mich'ru«drehe! wie heißt's auch noch, Euer Gnaden?
Kurfürst. „Dein Will'geschehe!"—hörtEr nicht?Meyer. Aber, allerliebster, gnädigster Herr, IhrAusbund von Milde, Großmuth und Herablassnng, Ihrhabt gerade die Feder in der Hand, so schreibt's dochauf ein Papier, daß ich's dem Pastor ablesen, daß ichdie böse Meinung wied^rlegen kann, die ich ihm vonEuer Gnaden gemachl Hab'. Behalten kann ich's nuneinmal nicht und muß doch sogleich wieder da sein, da-für Hab' ich dem Pastor mein Wort verpfändet:Kurfürst.
Nun.müssen wir Ihm seinen Willen thun,
Wenn man Ihn los sein will, (unterschreibt) Da hat Er'S.Meyer (geht mit dem Papier aiif die Seite und lief't):„Dein Wille geschehe! Carl Theodor, Kurfürst."Danke schön, grundgütigster Herr. Nun kann ich mitEhren im Katechismus bestehen und Wort halten.Kurfürst.
Nun geh' Er denn und laß Er uns allein,
Wir haben hier gar wichtige Geschäfte;
Dann gehen wir das Maispiel anzuseh'nUnd drauf nach Altenberg zu Gast. Dort kann ErHeut' Abend bei dem Abt und bei den Mönchen daSchalkspossen treiben, wie es Ihm behagt,
So viel Er Lust dazu verspürt. Jetzt geh' Er.
(Meper ab.)