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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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Franz. Laßt mich los! laßt mich los! Cs wirdEuch theuer zu stehen kommen, (sucht sich loszuringen.)

Waibel. Der Vogel war' einmal glücklich ge-fangen.

Spierlich. Ja, das ist der Geier, der demAdolf sein Täubchen rauben gewollt. Nun geschiehtihm sein Recht. Wer Andern eine Grube gräbt, fälltselbst hinein. Da sieht man, daß noch ein Gott uudeine Gerechtigkeit ist.

Waibel. Geh' Sie, schcere Sie sich, schweig' Sie!Ihre Person ist mir lieb und angenehm, aber hier hatSie nichts zu schaffen bei Kurfürstlichem Dienst. (Spier-lich ab.)

(Zu Franz der noch ringt.-)

Nun ruhig, Vogel. Nur ein Bissel binden, thut nicht weh.

(Zum Publikum an den Rand der Bühne tretend:)

Ja wohl, Herr Junker: Wer Andern eine Grube gräbt,fällt selbst hinein! Das ist eine alte Jacke, die ihmgerade anpaßt.

(Vorhang fällt.)

Ende der zweite« Abtheilung.