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Auch einen Handel einst bei Tisch gehabt.
Ei! ei! wie war's auch noch mit der Pastete?
Meyer. War vor drei Jahren, als wir zu Brühlgastirtcn. Da hatte der Kurfürst zwischen mir undmeinem Bonner Kollega Claus eine kostbare Pastete, seinLieblingsgericht, zum Preise ausgesetzt. Wer vor Tischden besten Schalkstreich mache, der solle soviel davonessen, als er nur möge. Diesen Preis halt' ich aufdem Spaziergang gewonnen, da ich meinen Hut übereine dicke Kröte gestellt und rief: ich Hab' einen schönenVogel gefangen. Da kam Freund Claus gesprungen,den Vogel zu Haschen, und die Herren wollten sich zutodt lachen, wie er da mit den Fingern schlenkerte. Eh'es nun bei Tafel zur Pastete kam, gab der Kurfürst vonBonn sich alle Mühe, mich zu sättigen, und ich stelltemich auch, als ob ich Nichts mehr herunterbringenkönne, bis die Pastete angeschnitten wurde — da setzt'ich dieser so tapfer zu, daß der gnädige Herr mir ver-wies, ich habe die Sättigung erlogen. — Nein, sagt'ich:wohl war ich vorher vollgestopft mit gemeinen Speisen;aber gerade so wie das gemeine Volk Platz macht, wennEure Eminenz in die gefüllteMrche kommen, so machenauch die gemeinen Speisen mit gebührender Referenzrechts und links Platz für die königliche Pastete.
Kurfürst.
Ganz recht, so war es, und dem gnäd'gen HerrnBlieb nur die Ansicht einer leeren Schüssel.
(lacht).