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Meier. Es ist meine Manier nicht, mich mitfremden Federn zu schmücken. Die Sache ist schonlang' her und ich Hab' für dergleichen kein scharfes Ge-dächtniß, daß ich behaupten möcht', ich hakt die zweiNullen gemacht. Ich könnt's ja auch geträumt haben.Aber das gibt dem gnädigen Herrn und aller Welteine Lehr', daß man solche Zahlen in Buchstaben aus-drücken soll. Und das kalte Bad — ei! was kann ichdafür? Die Herren begegneten mir, und fragen mich,ob sie durch den Fluß reiten könnten, der freilich etwasaufgeschwvllen. Da frug ich sie hinwieder, ob sie Lateinverständen? und als sie das bejaht, so Hab' ich keinenAnstand genommen, auch zu bejahen. Denn gerad'aus des Kurfürsten zu Bonn eignem Munde hört' ichdas Sprüchwort: „mit Latein käm man durchdie ganze Welt." Das wenige Wasser war abernoch lang die ganze Welt nicht. Da hat nun entwederdas alte Sprüchwort, oder der Kurfürst hat gelogen,daß er sein Latein verstehe. Was kann ich albernerGauch dafür?
Kursürst (lachend).
Das soll wohl wahr sein. Nun, wir wollen gleichDem Clemens August schreiben, daß er sichBefleiße des Lateines, eh' er wiederZu Bache fährt und den Kaxtulirmr spielt.
Dies Stücklein ist zehn Pfunde Goldes werth.
(lacht).
Er-hat mit jenem hohen Kirchenfürsten
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