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Zweiter Auftritt.
Schatten und Helena(treten von verschiedenen Seiten auf).
Helena. Du hier? Alles eilt dem Kurfürstenentgegen. Schon verkünden Böllerschüsse seine naheAnkunft. Wie froh bin ich, daß ich Dich sehe. Mirwar so bange um Dich.
Schatten (sucht auf dem Tische). Ich komme imAufträge Deines Oheims und suche einen Brief, denich hier finden sollte. Ich finde ihn nicht, bin aberdesto glücklicher, Dich so unverhofft zu sehen.
Helena. Heute noch reise ich mit der Mutterab. Ich erwarte Dich in den nächsten Tagen.
Schatten. Gleich morgen komme ich^ Jetzt sollich noch, che der Kurfürst kommt, einen Bericht von denWerbern einholcn. Ein Brief, der dazu erforderlich —^ Helena (unterbricht ihn gespannt). Die Werber?
Du? o! meine Ahnung!
Schatten. Was fällt Dir auf?
Helena. Um Gottes willen, Adolf, nimm Dichin Acht. Mau hat nichts Gutes vor mit Dir. Franzlachte so eben noch höhnisch, als er an mir vorbciging;ich fürchte böse Anschläge.
. Schatten. Sei unbesorgt. Hör', Vivatruf! Im-mer näher, — der Kurfürst naht. Leb' wohl, wirschenuns sogleich. Dein Oheim darf mich hier nicht finden,(will fort.)