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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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Gott, die Nas' ist ja wie ein Karfunkclstein, und dahat er seine Sehgeräthschaften dicht beisammen, es fehltnoch, daß ihm der Herr Waibel seine Brillen aufsetzt,dann wüßt' er nichts davon, ob die Sonne untergingoder nicht; aber der Mondschein auf seinem Galgen-schädel zeigt doch den Abend an.

Krupp. Sieh, Schröder, diese Uhr ist gehörigaufgedreht. Gottlob, daß sie nicht Wünschgewalt hat,daß ich keinen Hausdrachen Hab und von der Hörner-zier verschont bleibe. Mit ihrem Mann hat's auch nichtszu sagen. Der kann wegen ihrer außer Sorge sein. Gottgab jeglichem Geschöpfe eine Schutzwaffe, der Wespeihre Stacheln, dem Ziegenbocke seinen Gestank, dem Igeldie Widerhaare und ihr die fürchterliche Häßlichkeit.

Spi erlich. Schweinigel Du Du Du.

Krupp. Der Siegfried möcht' ich sein und die-sen Drachen tödten, jedoch verbrennt' ich ihn, so möcht'ich so wenig Fett gewinnen, als von einem Fischreiher.

Spierlich. Daß Er den Strick um den ver-soffenen Hals hätt', er Galgenschwengel.

Waibel (kommt zurück». Pfui, Krupp, Pfui Spier-lich! wozu die Handel! Ihr seid ja beid' losledigeLeut, Sie eine junge Wittib und Er ein alter Jung-gesell. (Zu Franz ) Ja, Herr Junker, Ihr habt Euchan die rechte Schmiede gewandt. Er soll in denSchatten und der Schatten soll nie wieder vor EureSonne treten.

Franz. Ich werd es zu lohnen wissen, (ab.)