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nichts Böses; er ist auch ein bescheidener Gast, denner fordert weder Essen noch Trinken. Hört aber derSchlaf auf, so fängt der Durst an; mit dem Augen-öffnen geht's sofort in die Kostspieligkeit. Was kanndenn so ein armer Teufel, wie ich, ein Besseres thun,als schlafen?
Waibel. Ja, wenn wir Rentner wären, könntman noch etwas verdienen im Schlafe. Das Schul-denmachen der Soldaten ist nach kurfürstlichem Befehlverboten, und wir müssen uns rühren für das, wovonder Schornstein raucht. Von der Luft kann man nichtleben, und Frau und Kinder wollen was haben zu bei-ßen und zu brocke», wollen etwas um und etwas an.Da heißt es geschafft, und nicht geschlafen. Man liegtund schläft dereinst lange genug in dem hölzernen Rocke,wozu der Schreiner das Maaß nimmt.
Krupp. Es ist recht gut für meine Frau undKinder, daß ich keine Hab, und ich danke Gott für dieseWohlkhat. Ich bin von Vater- und Mutterseite armerLeute Urenkelkind, und es ist sehr gut, daß es mit demAdelgeschlechte derer von Habenichts zu Ende geht, daßihr Stammbaum mit der Wurzel ausgerottet wird.Denn wenn so ein armer Schlucker bei der Taufe vol-lends ein großes Salzkorn in den Mund gekriegt, sogeht's ihm wie dem Müller am Hungerbach, der mahltden. ganzen Sommer über nur nach einem Gewitterregen.
Waibel. Heute aber soll es wieder regnen überDir, Krupp!