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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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v. Möllheim. Hat Er sein Maul denn an derBettdiehle hangen lassen? So sprech Er doch:IchJürgen Hindrichs"

Jürgen. Ich Jürgen Hindrichs

Nettig. Schwöre, daß ich --Jürgen. Schwöre, daß ichMeyer (springt auf, ein Fenster zu offnen),v. Möllheim. Was wünschen Sie, Herr Rath?Ist Ihnen zu schwül hier? Wird Ihnen unwohl?

Meyer. Nein, im Gegentheil; wollt' nur einFenster aufmachen, auf daß der Teufel, wenn er denMeineidigen holt, die Scheiben nicht zerbricht ; es wäredoch schade um's gute Glas! Nun vorwärts! Nunmag er seinen Braten in die höllische Garküche abholen.

Rettig.Daß ich mit der Kathrin Webers"Nun, so sprecht doch!

Jürgen (zittert, stottert und läßt die Hand sinken).Nein, Kathrin, ich will nicht abschwören, ich will Dichheirathen thun.

Meyer. Ei, dachte ich's doch! So bin ich dennals EhestandS-Prokurator hierher gekommen. DankeGott, Jürgen, daß der Teufel Dich nicht geholt hatzu seinen höllischen Freuden, und Du, Kathrin, dankeGott, daß Du einen Vater kriegst für den Jungen.

v. Möllheim. Also, Jürgen, bist Du verur-theilt, die Kathrin zu heirathen und die Prozeßkostenanhero abzuführen ab! sag' ich.