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Der Kurfürst in Hückeswagen, oder: Das Maifest : ein Schauspiel in drei Abtheilungen
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MS zu chikaniren, um unsre Urtheile lächerlich zu ma-chen und unsre Sporteln zu kürzen. Doch das ist allesnicht nothwendig. Nur eine Empfehlung an die Wer-ber und er ist hinweggeblasen.

v. Möllheim. Ein Lichtgedanke von Ihm! herr-lich sag' ich. Das

. (Es klopft.)

Das verfluchte Bauernpack! Auch jetzt grade die Stö-rung! Verflucht sag' ich!

Rettig. Wollen's bald abthun. herein!

Siebenter Auftritt.

Vorige und Rath Meyer.

Meyer (tritt ein). Gott grüß' Euch, gestrengeHerren. .

v. Möllheim. Was sucht Er hier Waswill Er?

Meyer. Ich pflege zu suchen, was ich gradefinde, und will nichts mehr als ich kann.

v. Möllheim. Was soll das heißen? Macht's

kurz!

Meyer. Die Thorheit mehr zu wollen, alsman kann, hat manchen Mann in's Elend gestürzt,und drum bescheid' ich mich gern, nichts mehr zu wol-len, als gerade geht.

v. Möllheim. Mensch, welche Unverschämtheit!sag' ich. Er ist entweder ein Narr oder ein Philosoph.