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lends das vermaledeite Schattenspiel, das unserm Franzhier im Hause gespielt wird, das mir eine abscheulicheRechnungslage auf den Hals wirft. Es ist zu toll sag'ich! So eine Maikirmes ist hier auf dem Schlosse nochnicht erlebt worden. Ich weiß nicht, wo mir der Kopfsteht, und soll nun 'noch alle die Bauern mit ihremGetratsche anhören. Es ist zum Verzweifeln. Er hatmich auch in diese unsaubere Wirthschaft hineinreitengeholfen, Gerichtschreiber, das hat Er, sag' ich.
Rettig. Ei, Herr Hofkammerrath, Euer Ge-strengen sitzen noch zu Pferd, haben noch den Zügel inHänden und können Herausreiten. Dazu ist Feld ge-nug. Es ist eine Kleinigkeit, eine Bagatell.
v. Möllheim. Das hat Er immer vorgespie-gelt „eine Kleinigkeit, eine Kleinigkeit", aber die Stroh-halme sind zur Bausche und die Bauschen sind zu Bär-men geworden und der Schatten hat so Vieles notirt.Dem soll ich jetzt Rechnung legen.
Rettig. Den schaffen Euer Gestrengen sich vomHalse, daß kein Hahn darnach kräht und die Sachekommt ins alte gewünschte Geleise. Eine Kleinigkeirist das.
v. Möllheim. So—o!
Rettig. Da seht nur die Kurfürstliche Werbe-instruetion ultimo Osoembris mmi praotsriti. Wofürwäre denn dieser Befehl, wenn man ihn nä aotu legenwollte? Dies ist ein Licht, das wir nicht unter denScheffel stellen sollen. Müßt Ihr nun nicht selber sa-