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nur angelehnt. Ich sah durch die Spalten. Ellikniete in ihrem Bettchen, Sykora daneben aufdem Boden. Ich hörte Elli beten:
„Hab' ich Unrecht heut' gethan,
Sieh es, lieber Gott, nicht an;
Deine Huld und Jesu BlutMachen allen Schaden gut."
Ich flog in mein Wohnzimmer zurück, alswäre die ganze Holle hinter mir . . .
Aber mächtiger als alles ist die Gnade. Ichweiß nicht, wie es kam; ich weiß nur, daß ichthränenüberströmt auf die Kniee sank und flehte:„Gott, mein Gott, vergib!"
Am andern Morgen lieh ich mir ein Gebet-buch von Sykora, um darin einiges über dieBeichte nachzuleseu. Daun dachte ich über meinvergangenes Leben nach. Es war ein grauen-voller Rückblick. Aber mein Entschluß stand fest.
Am nächstfolgenden Samstag — es war derletzte vor dem Weihnachtsfest — ging ich gegenAbend zur Kirche. Meine Kniee zitterten, alsich das Heiligthum betrat — nach so vielen Jah-ren zum ersten Mal. Es dunkelte schon.
Vor den Beichtstühlen hatten sich die Gläu-bigen versammelt; sonst knieten nur vereinzelteBeter in der Kirche. Es war so still, so fried-