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beth?" „Ja — Agnes?" „Die bin ich," er-widerte ein schlankes junges Mädchen, indem siemir gleich einige Sachen aus der Hand nahmund einem Diener winkte. Nachdem dieser allesin Verwahr genommen und auch mit dem Ge-päckschein betraut worden, drückte Agnes mirwarmherzig die Hand und sagte: „Du hast unslange warten lassen; ich habe mich so sehr aufdein Kommen gefreut."
Mir war es unmöglich, den freundlichen Grußebenso zu erwidern; ich sagte daher nur: „DerAbschied vom Kloster ist mir gar schwer geworden;du weißt, es war meine Heimath."
„Ach, das kann ich mir so gut denken," sagtesie, „obgleich ich niemals in einem Kloster gewesenbin."
Als wir nun im Wagen, einem prächtigenLandauer, neben einander saßen, fand ich erstRuhe, meine Cousine genauer zu betrachten. DasLandhaus meines Onkels liegt eine Stunde vonder Stadt entfernt, und wir hatten die beste Zeit,mit einander zu plaudern.
Recht tief schaute ich ihr dabei in die großen,dunkeln Augen, die einen so eigenthümlichen Glanzhaben, wie ich ihn nur ein Mal bei einem Zi-geunerknaben sah.