Die Weihe der Kunst.
Wohl schlang des ew'gen Meisters HandUm unser kurzes ErdenlebenEin wunderreiches Freudenband,
Das uns vom Staube kann erheben;
Doch soll es wahrhaft Dich entzücken,
Muß Maurersinn Dein Herz beglücken.
Wie labend ist der Schönheit Quell,
Wenn er sich frisch und reich ergießet,
Wenn in ihm lieblich klar und hellDer ew'gen Gottheit Bild uns grüßet.
Doch wird es tief in ihn zu dringenDes Maurers Reinheit nur gelingen.
O selig ist's, der Wahrheit BahnAls Mann und Held getrost zu gehen,
Und da, wo sie zerschlug der Wahn,
Aufs Neu' sie lassen auferstehen;
Doch willst Du tief ihr Reich durchschreiten,Muß Maurcrstreben Dich geleiten.
Wohl kann die Liebe reich und hehrIns Leben manchen Zauber malen,
Nichts ist ihr ja zu hoch, zu schwer,
Sie mildert selbst die herbsten Qualen;
Doch soll den Himmel sie Dir geben,
Muß Maurer-Treue sie umschweben.
"Pilz. Maurerische Blüthen.
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