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Gewühl und Geräusch der Welt; ich stand sinnend da;das Herz wurde mir so weit und groß, ich hätte dieganze Welt meines Gottes umarmen können, ich hattejetzt Alles vergessen, was mich trübte. „Komm," sagtemein Führer, „und schau die Saaten dieser Männer!"Er führte mich zn einer Oeffnung und bat mich, das Bild,welches mir sich offenbaren werde, recht deutlich zu be-trachten. Ich sah Männer eifrig damit beschäftigt, Steinezu behauen, zu schleifen und sie dann einstigen in einenBau, der bereits eine hohe Ausdehnung gewonnen hatte.Die Arbeiter trugen verschiedene Trachten, schienen ver-schiedenen Stämmen anzugehören, aber es lag eine innigeFreundschaft und Gemeinschaft auf all ihrem Treiben; ichdurchschaute dies bald. „Was bauen die," fragte ich? „EinWerk für Ewigkeiten! Das was Du hier siehst, ist ebennur wieder ein Bild. Die Weltentwickelung tritt in vielenSpitzen zu Tage; solche Spitzen sind in der Orthodoxieder Religion; in dem Luxuslebeu der Völker; in den Gesell-schaftsformen und in tausend Dingen die dann als un-brauchbare Steine für den Tempel der Vollendung desMenschengeschlechts erscheinen. Da schleift nun die Maurereidie Härten und Spitzen ab, ohne den guten Kern zu ver-letzen. Sie ist in allen Kreisen der Welt der gute Genius,der da versöhnt, der mildert, der bindet, der selbst dieBlüthe der Religion vor Sturm und Kälte sichert, undsie in der Stille zur Frucht fürs ewige Lebens reifenläßt. Doch betrachte Dein Bild genauer!" sprach meinFührer weiter. Ich sah nun zwei Fürsten neben einanderstehen, welche sich die Hand reichten und einander küßten.Ich erblickte kein Schwert an ihrer Seite, aber den weißenMaurerschnrz und ein blaues Band! „Wie selig stehen